etc015 Betalesen


Fast noch gefürchteter als die Schreibblockade ist oftmals die Kritik an dem, was man ihr abgerungen hat. Selbst wohlwollendes Feedback kann wehtun, aber ohne ein zweites, drittes, viertes Paar Augen – ohne eine andere Perspektive auf unseren Text – wird es praktisch unmöglich, sein Potenzial voll auszuschöpfen, alle Fehler, Plotlöcher und Widersprüche zu finden, punktgenaue Atmosphäre zu schaffen, Spannung richtig zu timen…
Wie kann man nun einen Punkt in der eigenen Professionalität erreichen, an dem es möglich wird, Kritik nicht mehr so persönlich zu nehmen, sondern alles was geht aus ihr herauszuholen und daran zu wachsen?
Und warum sollte man sich selbst anderen als Betaleser_in zur Verfügung stellen? Wie geht man hier am besten vor? Wie schont man die zarte Künstlerseele, deren Herzblut man nach Fehlern durchkämmt hat?
Auf all diese Fragen gibt es Antworten. Elas und Tines hört ihr hier.

KAPITEL

1.1. Warum braucht man Betaleser? – 00:02:41
1.2. Kritik annehmen – 00:15:41
1.3. Kritik voll nutzen – 00:39:43
1.4. Verrisse nutzen – 00:52:16
1.5. Fiese oder ängstliche Betas – 01:12:31
2.1. Warum sollte man Betaleser werden? – 01:27:36
2.2. Kritik geben – 01:38:13
2.3. Verrisse geben – 02:03:24
2.4. Vergebene Liebesmüh – 02:09:45
3. Praktische Hinweise – 02:12:07
3.1. Elas und Tines Methoden – 02:12:15
3.2. Kommunikation mit den Betas – 02:36:59
3.3. Feedback sammeln und einbauen – 02:49:14
3.4. Betaleser finden – 03:01:13

SHOW NOTES

etc013 Die Schreibblockade


Wir alle kennen sie, wir alle fürchten sie: Die Schreibblockade! Doch die Wahrheit ist, dass deine Muse dich liebt.
Mit ein paar einfachen Vorgehensweisen könnt ihr die Ursache eurer Blockade schnell diagnostizieren und dann systematisch nach einer Lösung für das Problem suchen. Auf diese Weise lässt sich wochen-, monate-, jahrelanges mies gelauntes Brüten in wenige Stunden oder sogar nur Minuten gezielter Aktivität umwandeln.

KAPITEL

  1. 00:02:42 – Scheibblockade =/= Anfangsblockade
  2. 00:07:44 – Schreibblockade als Motivationsloch
  3. 00:20:41 – Schreibblockade als Resistance (Widerstand)
  4. 00:28:55 – Schreibblockade als Fehlermeldung
  5. 00:32:40 – Deine Muse liebt dich!
  6. 00:48:26 – Warum man dem Flow auch nicht alles glauben sollte
  7. 00:57:56 – Praktische Tips

SHOW NOTES

etc012 Methodik


Methodik ist ein weites Feld das alle Aspekte des Schreibens berührt und folglich auch in allen unseren Episoden eine Rolle spielt. Heute geht es um die abstrakteren Seiten:
Ela fokussiert vor allem auf das Zeit-Management – wie kann man das Schreiben mit einem Vollzeitjob, einer Familie und vielen vielen Haustieren in Einklang bringen? – während Tine ihre Methoden in Sachen Inspiration und Problemlösung erklärt.
Wir reden außerdem darüber, warum es immer wieder eine gute Idee ist, sich die Methoden anderer Autorinnen und Autoren – und überhaupt anderer Kreativer – anzusehen.

KAPITEL

  1. Elas Blick auf Methodik – 00:00:38
  2. Tines Blick auf Methodik – 00:08:54
  3. Tines methodische Aha-Erlebnisse – 00:13:12
  4. Elas methodische Aha-Erlebnisse – 00:21:58
  5. Zeitmanagement – 00:37:27
  6. Rituale und/oder Aufschieberei? – 00:53:25
  7. Schreib-/Denk-/Pausen-Tage – 01:10:41
  8. Recherche und Überarbeiten – 01:32:11

SHOW NOTES

etc011 Charakterführung


Charaktere sind – wie schon in unserer Folge 006: Charakterentwicklung erwähnt, sind Charaktere ein überhaus komplexer Teil einer jeden Geschichte. Und dass man sie ordentlich und tiefgründig entwickelt hat, bedeutet noch nicht, dass sie auf einmal gehorsam und brav den Wegen folgen, die man für sie vorgesehen hat.
Wo es gern mal hakt, wie man die Stelle identifiziert und was man so alles für Möglichkeiten hat, das Problem zu beheben, erklären Ela und Tine in dieser Folge.

KAPITEL

  1. Chaostheorie und Freiheitsgrade 00:02:06
  2. WARUM TUN DIE NICHT WAS ICH WILL?!?! 00:07:54
  3. Praxis: Elas Vorgehensweise 00:59:26
  4. Praxis: Tines Vorgehensweise 01:06:25
  5. Es ist alles nicht so schwer wie man immer meint. 01:11:50

SHOW NOTES

etc008 Schreibmythen für Anfänger


So ziemlich jeder Mensch denkt zu irgend einem Zeitpunkt seines Lebens darüber nach, ein Buch zu schreiben. Und viele lassen sich von Mythen und irrigen Annahmen über das Schreiben abschrecken oder zu allerhand unnützer Vorarbeit verleiten.
Wir entlarven heute ein paar Mythen, Ela teilt ihr Leid mit uns, und wir alle hoffen, dass diese Folge den einen oder die andere ermutigt, Stift und/oder Tastatur zur Hand zu nehmen und endlich anzufangen 🙂

KAPITEL
1. Ich muss auf die große Idee warten, die noch nie jemand vor mir hatte. 00:16:00
2. Ich muss auf die große Inspiration warten. 00:38:00
3. Ich muss warten, bis ich die Zeit habe, mich nur aufs Schreiben zu konzentrieren. 00:55:38
4. Mein Hauptcharakter muss so sein wie ich. 1:13:05
5. Ich darf niemandem/muss allen erzählen, dass ich jetzt ein Buch schreibe. 1:29:16

SHOW NOTES

etc007 Erzähl-Zeit und -Perspektive

Kaum eine Entscheidung beim Schreiben ist weitreichender als die, aus welcher Perspektive ich eine Geschichte erzählen will – und in welcher Zeitform. Welche Möglichkeiten es gibt, wie sich diese auf das Leseerlebnis auswirken und welche Möglichkeiten und Begrenzungen sich aus ihnen ergeben, erklären wir heute zwar sicher nicht erschöpfend, aber umfassend und mit vielen anschaulichen Beispielen.

KAPITEL

1. Welche Erzählperspektiven gibt es und wie wirken sie? – 00:01:17
— 1.1. Der Ich-Erzähler – 00:01:41
— 1.2. Der personale Erzähler – 00:31:56
— 1.3. Der auktoriale Erzähler – 00:54:48
2. Welche Perspektive passt zu welcher Story? – 01:16:12
3. Welche Zeiten gibt es und wie wirken sie? – 01:36:00

SHOW NOTES
Sherlock Holmes von Sir Arthur Conan Doyle
Die Hexe von Paris von Judith Merkle Riley
Takeshi Kovacs von Richard Morgan
Moby Dick von Herman Melville
Die Tribute von Panem von Suzanne Collins
Agatha Christie
Gone with the Wind von Margaret Mitchell
Pride and Prejudice von Jane Austen
Jane Eyre von Charlotte Brontë

etc006 Charakter-Entwicklung

Heute geht es richtig rund! Wenig ist beim Schreiben so vielgestaltig und komplex wie die Charaktere. Selbst die plotgetriebenste aller plotgetriebenen Geschichten kommt nicht ohne sie aus. Und ständig laufen sie wo hin wo sie absolut nicht hin sollen! (Dazu mehr in Folge 011: Charakterführung)
Wie entwickelt man diese Persönlichkeiten, mit denen die Leserschaft mitfiebern soll? Wie hält man sie realistisch, einzigartig, interessant und lebendig? Und wie behält man ihn ihrem psychischen Urwald den Durchblick?

KAPITEL
1. Was ist ein Charakter-Konzept?
— 1.1. Elas Ansatz 00:01:54
— 1.2. Tines Ansatz 00:11:01
2. Charakterentwicklung 00:30:23
3. Ist mein Charakter tiefgründig? 00:47:18
4. Wie kann man Charaktere in einer Szene tiefgründiger machen?
— 4.1. Einfühlen durch Ausagieren 01:02:01
— 4.2. Motive 01:06:48
— 4.3. Disposkizzen 01:14:26
— 4.4. Nebencharaktere 01:19:35
— 4.5. Protagonisten, Antagonisten, Helfer 01:26:56
— 4.6. Altlasten 01:35:52
— 4.7. Selbst- vs. Fremdwahrnehmung 01:41:41
— 4.8. Deklarative Charakterisierung 01:54:59
— 4.9. Macken machen nicht einzigartig 01:58:29

SHOW NOTES

etc001 Schreiben als Handwerk



In unserer ersten Folge beschäftigen wir uns gleich mal mit den grundsätzlichsten Grundsätzen: Ist Schreiben ein Handwerk? Und wenn ja, was bedeutet das? Hat das alles dann noch was mit Talent oder Begabung zu tun? Und was ist mit diesen vielen hunderttausenden von Schreibtips, die so im Internet und anderen Schreibratgebern herumfliegen? Wie trenne ich die Spreu vom Weizen? Gibt es überhaupt Spreu? Oder Weizen? Wo bin ich? Wie komme ich hier her?

KAPITEL

  1. Was bedeutet “Handwerk”? Was ist “Professionalität”? 00:01:00
  2. Wo bekommt man Schreibtips? 00:17:47
  3. Handwerkliche Aha-Erlebnisse. 00:34:34
  4. Wie entscheidet man, welche Tips etwas taugen? 01:05:42
  5. Wie viel ist erlernt, wie viel ist Bauchgefühl? 01:20:04
  6. Bonus-Frage: Kann Handwerk einen Mangel an Begabung ausgleichen? 01:32:56

LINKS UND SHOW NOTES