etc008 Schreibmythen für Anfänger


So ziemlich jeder Mensch denkt zu irgend einem Zeitpunkt seines Lebens darüber nach, ein Buch zu schreiben. Und viele lassen sich von Mythen und irrigen Annahmen über das Schreiben abschrecken oder zu allerhand unnützer Vorarbeit verleiten.
Wir entlarven heute ein paar Mythen, Ela teilt ihr Leid mit uns, und wir alle hoffen, dass diese Folge den einen oder die andere ermutigt, Stift und/oder Tastatur zur Hand zu nehmen und endlich anzufangen 🙂

KAPITEL
1. Ich muss auf die große Idee warten, die noch nie jemand vor mir hatte. 00:16:00
2. Ich muss auf die große Inspiration warten. 00:38:00
3. Ich muss warten, bis ich die Zeit habe, mich nur aufs Schreiben zu konzentrieren. 00:55:38
4. Mein Hauptcharakter muss so sein wie ich. 1:13:05
5. Ich darf niemandem/muss allen erzählen, dass ich jetzt ein Buch schreibe. 1:29:16

SHOW NOTES

etc007 Erzähl-Zeit und -Perspektive

Kaum eine Entscheidung beim Schreiben ist weitreichender als die, aus welcher Perspektive ich eine Geschichte erzählen will – und in welcher Zeitform. Welche Möglichkeiten es gibt, wie sich diese auf das Leseerlebnis auswirken und welche Möglichkeiten und Begrenzungen sich aus ihnen ergeben, erklären wir heute zwar sicher nicht erschöpfend, aber umfassend und mit vielen anschaulichen Beispielen.

KAPITEL

1. Welche Erzählperspektiven gibt es und wie wirken sie? – 00:01:17
— 1.1. Der Ich-Erzähler – 00:01:41
— 1.2. Der personale Erzähler – 00:31:56
— 1.3. Der auktoriale Erzähler – 00:54:48
2. Welche Perspektive passt zu welcher Story? – 01:16:12
3. Welche Zeiten gibt es und wie wirken sie? – 01:36:00

SHOW NOTES
Sherlock Holmes von Sir Arthur Conan Doyle
Die Hexe von Paris von Judith Merkle Riley
Takeshi Kovacs von Richard Morgan
Moby Dick von Herman Melville
Die Tribute von Panem von Suzanne Collins
Agatha Christie
Gone with the Wind von Margaret Mitchell
Pride and Prejudice von Jane Austen
Jane Eyre von Charlotte Brontë

Aachener Störgeräusche

Man wird es ja schon mitbekommen haben:
Wir haben leider nicht die Möglichkeit uns in ein Tonstudio zurückzuziehen, um in kosmischer Ruhe mit dem Universum zu kommunizieren.
Also klingelt ab und zu der Postbote, mein Telefon klingelt, oder unsere Hunde bellen irgendwas an oder – und das glaube ich mit Abstand am häufigsten… – schnarchen in meine Aufnahme…

Ich hoffe es ist nicht allzu schlimm, aber just in case, dachte ich, ich zeige mal die “Gesichter hinter den Störgeräuschen” für den Fall, dass der Niedlichkeitsfaktor den Störfaktor aussticht!;-)
Hier also die Aachener Geräuschquellen Bonnie und Monty, Codenamen Pinky und Brain…

Bonnie ist eine Mammut Bulldogge von fast 3 Jahren und wohnt seit fast 2 Jahren bei uns. Ihre Hobbies sind schlafen, fressen, den Kater anbellen und sich in Seelenkrisen hineinsteigern, wenn schlimme Dinge passieren (zum Beispiel wenn jemand laut spricht, Autos vorbeifahren oder wir im Park den vorgegebenen Weg verlassen wollen). Außerdem fängt sie gerne Regentropfen im Maul und ist nicht in der Lage zu verstehen wie man eine angelehnte Tür öffnet, oder rückwärts aus einer Ecke rauskommt…

Monty ist eine Französische Bulldogge, jetzt beinahe 18 Monate alt, bei uns seit er ein halbes Jahr alt ist und er ist the brain of the outfit. Seine Hobbies sind fressen, fressen, fressen, rennen und Dinge zerkauen (am liebsten meine Möbel und Stromkabel und ja er ist immer noch cleverer als Bonnie…), achso und fressen tut er auch gern.;-)
Seine einzige Seelenkrise besteht darin irgendwo aus- oder eingesperrt zu sein oder irgendwo nicht hinzudürffen, dann brüllt er gerne mal alles zusammen und klingt wie ein abgestochenes Ferkel – was hoffentlich erklärt, warum es die bessere Lösung ist, ihn einfach schnarchen zu lassen…;-)

Ich hoffe das macht es ein wenig besser, ich würde ja sagen, ich versuche die Baggage besser zu erziehen, aber Bulldoggen…ich will nichts versprechen, was ich nicht halten kann…;-D

etc006 Charakter-Entwicklung

Heute geht es richtig rund! Wenig ist beim Schreiben so vielgestaltig und komplex wie die Charaktere. Selbst die plotgetriebenste aller plotgetriebenen Geschichten kommt nicht ohne sie aus. Und ständig laufen sie wo hin wo sie absolut nicht hin sollen! (Dazu mehr in Folge 011: Charakterführung)
Wie entwickelt man diese Persönlichkeiten, mit denen die Leserschaft mitfiebern soll? Wie hält man sie realistisch, einzigartig, interessant und lebendig? Und wie behält man ihn ihrem psychischen Urwald den Durchblick?

KAPITEL
1. Was ist ein Charakter-Konzept?
— 1.1. Elas Ansatz 00:01:54
— 1.2. Tines Ansatz 00:11:01
2. Charakterentwicklung 00:30:23
3. Ist mein Charakter tiefgründig? 00:47:18
4. Wie kann man Charaktere in einer Szene tiefgründiger machen?
— 4.1. Einfühlen durch Ausagieren 01:02:01
— 4.2. Motive 01:06:48
— 4.3. Disposkizzen 01:14:26
— 4.4. Nebencharaktere 01:19:35
— 4.5. Protagonisten, Antagonisten, Helfer 01:26:56
— 4.6. Altlasten 01:35:52
— 4.7. Selbst- vs. Fremdwahrnehmung 01:41:41
— 4.8. Deklarative Charakterisierung 01:54:59
— 4.9. Macken machen nicht einzigartig 01:58:29

SHOW NOTES

Nürnberger Störgeräusche

Dies sind die Miezekatzen, die gelegentlich durch Elas und meinen Podcast fetzen:

Die im Video präsentierte Liste der Kosenamen ist unvollständig, daher hier eine vollständigere:

Signor Rossi:
Rossi, Rosi, Rosemarie, Rosmariechen, Röschen, Rose, kleine Rose, kleines Röschen, Rosi-Mosi-Piposi, Röschen-Mimöschen-Pipöschen, Miezemonster, Pelzmonster, Quietschakatze, Quietschi, Piepsekatze, kleiner Satan, roter Satan, Rossolini, Rossimiez, Rote Gefahr.

Parcheggio:
Paco, Pacolino, Pacolieschen, Pacoliesl, Pacolieslchen, Mops, Möpschen, Rollmops, Sir Mopsington, Schnurribär, Schurri-Burri.

Beide:
Miezekatze, Miezemiez, Feiner, Feinerchen, Drecksack.

Wo das herkommt, gibts übrigens eine ganze Playliste voller Miezekatzen. Also… wer mehr Rosi und Paco in seinem Leben braucht: Link

etc005 Kapitel

Hat man einen Haufen cooler Szenen geschrieben, wird daraus manchmal ein Kapitel. Ob diese Entwicklung zu begrüßen ist, und – falls ja – wie man sie fördern und für seine erzählerischen Zwecke nutzbar machen kann, erzählen wir heute. Außerdem motzen wir ein bisschen über Cliffhanger, aber wer tut das nicht hin und wieder schonmal?

KAPITEL

  1. Kapitel oder nicht Kapitel? 00:01:23
  2. Begrenzungstaktiken (räumlich, zeitlich, psychologisch) 00:10:24
  3. Kapitel und Konzept – Der Zusammenhang 00:24:31
  4. Rückwärts Plotten 00:43:05
  5. Cliffhanger 0:48:38

SHOW NOTES

etc004 Szenen-Entwicklung


Szenen sind komplexe Bausteine einer Geschichte und brauchen mindestens drei Bestandteile, um interessant, relevant und hübsch zu sein. Was diese Bestandteile sind, wie man mit ihnen spielen kann, um Atmosphäre, Spannung und eine rundum ästhetisch ansprechende Erfahrung zu erzeugen, und wie man bei all diesen vielen beweglichen Einzelteilen den Überblick behalten kann, erklären wir heute.

KAPITEL

  1. Die Bestandteile einer guten Szene 00:01:59
  2. Formulierungen (enger vs weiter Fokus) 00:58:00
  3. Visualisierungstechniken 01:14:48

SHOW NOTES

etc003 Plot-Struktur und Konzept

Heute klingt das Thema erstmal trocken, aber wie in der letzten Folge schon angedeutet, hat euer Plot eine Struktur, ob ihr das nun wollt oder nicht. Um aus dem Unausweichlichen eine Tugend zu machen, geben wir ein paar Schreibtips, mit denen ihr euren Plot gezielter organisieren, eure Ideen effektiver einsetzen und den gefürchteten Moment überwinden könnt, in dem ihr bemerkt, dass ihr keine Ahnung habt, wie es in der Story weitergeht.

KAPITEL

  1. Was ist Plot-Struktur? 00:00:52
  2. Welche Idee gehört/passt wo hin im Plot? 00:10:31
  3. Was ist ein Plot-Konzept? 00:35:45
  4. Kapitel-Einteilung 01:11:17
  5. Rückwärts-Plotten 01:24:213

SHOW NOTES

etc002 Wie fängt man eine Geschichte an?

Aller Anfang ist schwer. Vor allem wenn man vor hunderttausend Möglichkeiten steht, eine Geschichte anzufangen und weitergehen zu lassen, den Plot aufzubauen, Charaktere auszuwählen, aber keine Ahnung hat, wie man aus dieser überwältigenden Vielfalt das beste auswählen soll. Wir geben ein paar praktische Tips und schlagen Strategien vor, um diesen chaotischen Mount Doom in eine easy-peasy überwindbare kleine Hürde zu verwandeln. Dann müsst ihr nur noch drüber hüpfen und könnt endlich mit dem Schreiben anfangen.

KAPITEL

  1. Wie findet man Ideen? 00:02:20
  2. Wie macht man ein Plot-Outline? 00:38:55
  3. Wie findet man raus, welche Charaktere eine Geschichte braucht? 01:04:56
  4. Wie entscheidet man, was die erste Szene sein sollte? 01:26:00
  5. Originalität 01:54:49

LINKS UND SHOW NOTES

etc001 Schreiben als Handwerk



In unserer ersten Folge beschäftigen wir uns gleich mal mit den grundsätzlichsten Grundsätzen: Ist Schreiben ein Handwerk? Und wenn ja, was bedeutet das? Hat das alles dann noch was mit Talent oder Begabung zu tun? Und was ist mit diesen vielen hunderttausenden von Schreibtips, die so im Internet und anderen Schreibratgebern herumfliegen? Wie trenne ich die Spreu vom Weizen? Gibt es überhaupt Spreu? Oder Weizen? Wo bin ich? Wie komme ich hier her?

KAPITEL

  1. Was bedeutet “Handwerk”? Was ist “Professionalität”? 00:01:00
  2. Wo bekommt man Schreibtips? 00:17:47
  3. Handwerkliche Aha-Erlebnisse. 00:34:34
  4. Wie entscheidet man, welche Tips etwas taugen? 01:05:42
  5. Wie viel ist erlernt, wie viel ist Bauchgefühl? 01:20:04
  6. Bonus-Frage: Kann Handwerk einen Mangel an Begabung ausgleichen? 01:32:56

LINKS UND SHOW NOTES