etc047 Studienberatung - Psychologie

Nachdem uns letzte Woche die Ela was über Literaturwissenschaft als Studiengang für angehende Autor_innen erzählt hat, berichtet heute Tine über ihre Erfahrungen als Möchtegern-Autorin im Psychologie-Studium. Wie war das so? Hat es ihr weitergeholfen? Wir werden sehen!

KAPITEL
00:01:03 – Was genau hast du studiert?
00:04:59 – Bist du noch in Akademia?
00:06:10 – Würdest dus nochmal studieren?
00:17:42 – Warum hast du das studiert?
00:21:49 – Welche positiven Erwartungen hattest du?
00:27:31 – Welche negativen Vorurteile hattest du?
00:33:02 – Was wird tatsächlich unterrichtet?
00:44:36 – Was hat dich positiv überrascht?
00:48:49 – Was hat dich enttäuscht? / Der psychologische Mind-Fuck
00:57:40 – Praktische Anwendung beim Schreiben
01:01:58 – Die bessere Quelle
01:08:39 – Warum Psychologie so wichtig ist
01:15:21 – Was man dann doch fürs Schreiben brauchen kann
01:19:38 – Wo gibts die literarisch relevante Info auch ohne Studium?
01:26:32 – Ergiebigere Quellen

SHOWNOTES
Ein paar weitere Menschliche Bedürfnisse in keiner besonderen Reihenfolge:
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etc046 Studienberatung - Literaturwissenschaft

Achtung Hundephobiker, es wird bei 11:01 mal ganz kurz gebellt.

Es gibt so ein paar Studiengänge, die bieten sich scheinbar an, wenn man sich fürs Schreiben interessiert. Zum Beispiel Literaturwissenschaft. Da Ela genau dieses Fach studiert hat, erzählt sie heute mal so ein bisschen darüber warum, wie es so war, was sie so gelernt hat und ob es ihr tatsächlich beim Schreiben weitergeholfen hat.

KAPITEL
00:03:02 – Warum hast du das denn studiert?
00:09:59 – Bist du noch in Akademia?
00:11:01 – Gebell
00:12:27 – Würdest du heute das gleiche nochmal studieren?
00:14:24 – Welche positiven Erwartungen hattest du?
00:17:56 – Welche negativen Vorurteile hattest du?
00:19:09 – Was wird tatsächlich unterrichtet?
00:32:07 – Was hat dich an deinem Studium positiv überrascht?
00:40:39 – Was hat dich enttäuscht?
00:49:07 – Was hast du aus deinem Studium für dein Schreiben nutzen können? Was hat geschadet?

etc045 NaNoWriMo, SlowMoWriMo

Was ist eigentlich dieses NaNoWriMo, von dem das Internet jetzt schon wieder redet? Und dieser Preptober? Wozu ist das gut? Was macht man da? Was kann man sonst noch so tun, um sich auf den alljährlichen Schreibmarathon vorzubereiten? Und was ist mit Leuten wie Tine und Ela, für die es aus den verschiedensten Gründen schlicht illusorisch ist, 50.000 Worte in 30 Tagen zu schreiben? Müssen die sich klein, allein und ausgeschlossen fühlen?
Spannende Fragen mit spannenden Antworten in der heutigen Folge etcast!

KAPITEL
00:01:30 – Was ist NaNoWriMo überhaupt?
00:15:00 – #SlowMoWriMo
00:21:24 – Tines Geschichte des Scheiterns
00:28:10 – Elas Geschichte des Scheiterns
00:35:58 – Preptober
00:44:18 – Katytastics Vorbereitung
00:45:43 – — Mentale Vorbereitung
00:53:45 – — Soziale Vorbereitung
01:01:25 – — Biologiesche Vorbereitung
01:05:22 – — Emotionale Vorbereitung
01:12:51 – Resumee
01:22:00 – Tips zum Durchhalten

SHOW NOTES
– Geschichte eines NaNoWriMo: 1. Vorfreude, 2. Optimismus, 3. Ach nee doch nich.
Katytastics Video zum Thema

etc042 Das erste vs das fünfte Buch schreiben



Man lebt, man lernt – hoffentlich… Heute reden Ela und Tine darüber, wie sich das Schreiben des ersten Buches so vom Schreiben des vierten, fünften, sechsten Buches anfühlt, was wir so an neuen Herangehensweisen versucht haben, wo wir gescheitert sind, wo nicht, und wie das alles überhaupt so ist, wenn man schon ein paar Jährchen an der Tastatur zugebracht hat.

KAPITEL
00:02:26 – 0. Was haben wir alles geschrieben?
00:02:34 – 0.1 Elas Gesamtwerk
00:04:34 – 0.2 Tines Gesamtwerk
00:08:53 – 1. Ideenfindung vs Ideensuchung
00:28:55 – 2. Vorgehensweisen, die wir aufgegeben haben
00:36:43 – 3. Vorgehensweisen, die wir erfolglos versucht haben
00:46:17 – 4. Vorgehensweisen, die wir erfolgreich umsetzen
00:54:54 – 5. Wie man um sein Leben drum herum schreibt
01:01:32 – 6. Reflektion und Feedback
01:16:02 – 7. Meta: Wird das Runterbrechen auf Essencials einfacher?

SHOW NOTES
* Fuckbudget (TED-Talk)
* John Truby: The Antomy of Story
* Notizbuchvideo
* Zielsetzung für Leute, die Zielsetzung stressig finden
* Kate Cavanaugh

etc041 Welche Art Autor_in bist du?



Achtung, in dieser Folge hört man die Hunde wieder! (1:52:50-1:54:20)

Plotter, Pantser, Profi, Hobbyist, Verlegt, Selbstveröffentlicht – es gibt so viele verschiedene Arten und Weisen, eine Autorin oder ein Autor zu sein, und an vielen dieser Entweder-Oder-Dichotomien scheiden sich gern mal die Geister.
Spaßeshalber – und auch der Bildung und Selbsterkenntnis halber – reden Ela und Tine heute mal über acht dieser Dichotomien und verorten sich und ihre Schreibe auf dem Spektrum.

KAPITEL
00:02:49 – 1. Introvert vs Extrovert?
00:05:29 – — 1.1 Alleine oder zusammen schreiben?
00:17:29 – — Introvertiert sein in einer extrovertierten Welt
00:20:44 – — 1.2. Über das Schreiben reden oder nicht?
00:31:29 – — Selbstvermarktungszwang
00:43:03 – 2. Gesprächig vs schweigsam
00:54:42 – 3. Genre-spezifisch oder Mir Egal?
01:16:24 – 4. Locker gewebt vs krampfig?
01:25:14 – 5. Poetisch vs pragmatisch
01:33:49 – 6. Plotter vs Pantser
01:49:44 – 7. Traditionell vs self-published
01:52:54 – Hunde (Anfang)
01:54:20 – Hund (Ende)
02:01:18 – 8. Hobby vs Karriere

SHOW NOTES
Video re: Man muss sich vermarkten/Die Angst, über sich selbst zu sprechen;
– Tines Blogpost zum Thema Nerv-Tweeten
– Tines Extrem-Pantsing Experiment
– Annie Dillard (nicht Dillinger -.-) The Writing Life

etc040 Der Tod des Buches

Nicht jede Idee eignet sich wirklich für einen Roman. Und manche eignen sich nichtmal für eine Kurzgeschichte. Aber woran erkenne ich, ob das Projekt, an dem ich gerade feststecke und verzweifle, an so einer ungeeigneten Idee scheitert, oder ob mir als Autorin nur der rechte Anpack fehlt?
In der heutigen Folge etc beschäftigen sich Ela und Tine mit genau diesem Thema, und liefern eine handliche Checkliste, sowie allerlei motivierende Statements rund um hakende und sterbende Projekte.

KAPITEL
00:03:17 – Eigene Erfahrungen
00:13:10 – Unlust oder Tod?
00:14:16 – — 1. Feedback von Innen – Rückschritt als Fortschritt
00:18:45 – — Plotter’s Panic
00:22:43 – — Der Mythos von den klaren Schreibphasen
00:24:45 – — 2. Feedback von außen – Begeisterung wecken
00:31:55 – Dranbleiben Revisited
00:32:25 – — Jedes Problem ist lösbar
00:36:38 – — Shelving vs Killing
00:44:04 – Elas Checkliste für jede Sinnkrise
00:48:06 – Fazit: Shelving ist kein Versagen!

SHOW NOTES
– Elas Blogartikel zum Thema
– Unsere Episode zum Thema Dranbleiben

etc039 Der Tod des Autors


Heute wird es mal ein bisschen philosophisch (aber keine Sorge, was das Thema für Autorinnen praktisch relevant macht, erklären wir auch).
Ist Kunst losgelöst, transzendent und unsterblich? Oder steckt sie für immer in ihrem kulturellen Kontext fest? Und wie ist eigentlich das Verhältnis von Autorin und Werk? Kann man beide von einander trennen? Sollte man? Oder lieber nicht? Oder doch? Und stimmt es eigentlich, dass 2 Menschen nie wirklich das gleiche Buch lesen? Aber wer entscheidet dann, wie ein Werk gemeint ist? Autorin? Leserschaft? Literaturstudentinnen in der fernen Zukunft? Oder Niemand je wirklich? Alle diese und vielleicht noch ein paar andere Fragen werden wir heute definitiv nicht abschließend beantworten, aber darüber sprechen macht ja auch schon Spaß!

KAPITEL
00:01:54 – Was ist Der Tod Des Autors?
00:06:14 – Elas Literaturstudierter Input:
00:06:15 — Es gibt keine losgelöste Kunst
00:11:31 — Mehrfach unsterbliche und transzendentale Kunst
00:17:38 — Moderne Interpretationen
00:23:38 — Darf der Autor sein Werk beeinträchtigen?
00:28:06 — Das Ping-Ding – Erfahrungshorizonte
00:32:30 — Und warum ist das alles nun für Autorinnen relevant?
00:40:30 – Fünf weitere Aspekte von Tine
00:41:11 — 1. Essenzialismus: Objekt/Benutzer vs Autor/Brainchild
00:46:05 — 2. Legitime Kritik vs Sanesplaining
00:49:59 — 3. Was getan wird, hängt davon ab, wer es tut
00:59:06 — 4. Privates Erleben vs Bücher als sozial relevantes Kulturgut
01:19:05 — 5. Interpretationsspielraum als Empowerment
01:25:15 – Nochmal Relevanz
01:26:34 – Wie sehen wir das als Autorinnen?
01:27:27 — Elas Ansichten
01:33:56 — Tines Ansichten
01:45:00 – Wozu dann Betaleser?

SHOW NOTES
* The romanticization of mental illness needs to stop
* Lindsay Ellis über ‘Death of the Author’
* Michael Bays ‘Transformers’-Serie in 20 verschiedenen Lesarten
* Tines Kritik zu ‘Veronika beschließt zu sterben’
* Immer gut: PhilosophyTube
* Ela über Mists of Avalon
* Brené Brown & Elas Blogpost zu Betas

etc036 Warum wir Bücher nicht zuende lesen

Es gibt so Leute, die leben mit dem Anspruch, alles, was sie anfangen, auch zuende zu bringen – unter anderem auch Bücher.
Ela und Tine gehören nicht zu diesen Leuten. In der heutigen Folge diskutieren sie deshalb ein paar Beispiele von Büchern, an denen sie gescheitert sind, und suchen nach Gründen.

KAPITEL
00:01:53 – Herr der Ringe
00:07:22 – Otherland
00:25:04 – The Long Earth
00:42:28 – Varney, the Vampire
00:55:58 – The Knife of Never Letting Go
01:11:29 – Half Bad
01:29:55 – Jurassic Park
01:47:10 – 150 andere Lesestopper

etc028 Populäre Schreibtips...

Achtung Hundephobiker: Zwischen 2:15:07 und 2:24:28 wird ein paar mal gebellt.

Außerdem waren wir in unserem letzten Themenpunkt stets bemüht, nicht wie Arschlöcher zu klingen. Für unsere dennoch teils ableistische, snobistische Wortwahl möchten wir uns entschuldigen und hoffen, dass wir dieses Segment der Show damit nicht all zu sehr vermiest haben.

Als Podcasterinnen, die sich vor allem mit dem Schreiben und zugehörigen Tips beschäftigen, kennen Ela und Tine selbstredend eine große Zahl an Schreibtips. In der heutigen Folge geht es um oft zitierte, viel wiederholte, gern genannte und ständig überall von sämtlichen Dächern geblasene Schreibtips: Gute, die wir voll unterstützen und wichtig finden aber… naja… irgendwie… dann doch nicht umsetzen weil…; sonderbare, die uns vor Rätsel stellen; fragwürdige, die… najaaaaa, unter gewissen Bedingungen und mit Einschränkung vielleicht in manchen Situationen unter Umständen und so…; und schlechte, deren Dauerbrennerstatus wir schlicht nicht nachvollziehen können.

KAPITEL
00:03:03 – Morgenseiten
00:11:45 – Professionalität vs Nur schreiben, wenn man sich danach fühlt
00:25:47 – Zwanghaft mehr und schneller schreiben
00:34:31 – Schreibe jeden Tag
00:41:41 – Kein Internet beim Schreiben
00:47:03 – Überarbeite erst, wenn das Buch fertig ist
00:55:09 – Filterworte
01:03:15 – Keine Adjektive und Beschreibungen
01:11:51 – Immer oder niemals ‘sagte’ sagen
01:18:41 – Dialoge ohne Inquits konstruieren
01:26:30 – Charaktere zuerst im Alltag etablieren
01:32:38 – In jeder Szene muss ein Value Reversal passieren
01:37:57 – Jede Szene braucht einen Twist am Ende
01:41:30 – Dein Buch ist zu lang/kurz
01:50:10 – Vor dem Schreiben Zielgruppe/Genre recherchieren
02:00:11 – Man sollte immer möglichst clever wirken
02:03:25 – Deine Leserschaft ist weniger klug/gebildet als du
02:15:07 – Gebell Anfang
02:24:28 – Gebell Ende

SHOW NOTES
* Tines Video zum Thema Überarbeiten,
* Unsere Podcastepisode zum Thema Überarbeiten

etc027 Ein Jahr Etc! Juhu!

Seit einem Jahr beschallen Ela und Tine nun schon das Internet mit ihren super coolen, mega relevanten und extrem hilfreichen Tips und Einsichten in Sachen Schreiben. Hört ihnen hier zu, wie sie zur Feier des Tages ihre übliche Sendungslänge von knapp zwei Stunden um eine Stunde überbieten, indem sie ihr Schreibjahr reflektieren, eure Zuhörerinnenfragen beantworten und lustige kleine Spielchen spielen.
Ganz zum Schluss erzählen wir noch Stuss darüber, was in der nächsten Folge passiert. Das sind nämlich noch nicht die Basics für Starke Charaktere, die kommen erst in Folge 29. In Folge 28 reden wir über populäre Schreibtips, an die wir uns nicht halten.

Unsere Jubiläums-Sendung gibt es übrigens auch als Video! Guckst du hier:

KAPITEL
00:02:35 – Wie sind wir dieses Jahr so mit unseren Projekten vorangekommen, wie haben wir das angestellt, sind wir zufrieden damit, wollen wir was ändern?
00:14:07 – Was haben wir dieses Jahr schreibtechnisch neu gelernt oder worauf haben wir fokussiert, warum und was hat es gebracht?
00:25:06 – Hat das Podcasten uns schreibtechnisch irgendwas gebracht?
00:40:29 – Eure Fragen
00:43:03 – –1. Baut ihr Leute die ihr kennt, in eure Bücher ein?
00:49:12 – –2. Wie kriegt man Ideen? (oder auch: Wie kultiviert man sein Gehirn eine Idee zu erkennen)
00:57:25 – –3. Wie entscheidet man welche Idee für was taugt? (Buch, Novelle, Kurzgeschichte, Drehbuch etc.)
01:00:36 – –4. Aber was, wenn ich irgendwann feststelle, dass das alles (die Geschichte oder das Schreiben) keinen Spaß macht? (Oder auch, Vision vs Realität und wenn WiPs sterben)
01:10:54 – –5. Aber was wenn es keiner liest/mag? (Oder auch: Das Leben ist nicht fair und wie man mit Frust umgeht)
01:27:10 – –6. Aber was wenn ich das in 10 Jahren total peinlich finde? (Tangent zu self-publishing, Teenagern und Einstellungsfragen;-)
01:29:00 – –7. Bonusfrage zur Versammlung: Warum ausgerechnet re-imagening? Und warum Faust?
01:29:30 – Spielchen
01:32:04 – — 1 Minute Challenge (flott)
01:35:07 – — 1 Minute Challenge (gemütlich)
01:35:20 – — 1. Welcher deiner Charas ist dir am ähnlichsten/mit wem identifizierst du dich am meisten?
01:38:17 – — 2. Welcher Chara ist am wenigsten wie du? (ausgenommen Bösewichte)
01:43:06 – — 3. Worauf achtest du, wenn du Bösewichte entwirfst?
01:48:28 – — 4. Wenn du deinem jungen Schreib-Ich einen Rat geben könntest, welcher wäre das?
01:50:54 – — 5. Welche Charaktere sind die schwierigsten (zu schreiben) für dich?
01:55:59 – — 6. Welche Charaktere fallen dir am leichtesten?
02:00:18 – — 7. Was war deine beste Idee/dein inspirativster Moment bisher?
02:05:05 – — 8. Welcher Part deines WiP (oder überhaupt) hat sich am wenigsten verändert seit dem 1. Draft?
02:10:03 – — 9. Gibt es Dinge, die immer wieder beim Überarbeiten rausfliegen?
02:19:30 – — 10. Welche Szene/Kapitel war bisher das schwerste zu schreiben?
02:25:26 – — Drama-Toolkit
02:31:45 – — Wagner
02:36:32 – — Anjali
02:47:20 – — Story-Spielchen
02:49:51 – — Piano Katze
02:55:12 – — Der Bär im Park
03:00:12 – — Weltverbesserungs-Waschbär
03:05:40 – — Der dickensianische Zahnarzt-Azubi
03:09:55 – Unsere Wünsche fürs neue Jahr