etc024 Überarbeiten

Achtung Hundephobiker! Zwischen 01:27:35 und ungefähr 01:35:00 ist recht laut das Knurren von Elas spielenden Hunden zu hören.

Die heutige Folge beschäftigt sich ganz mit dem Thema ‘Überarbeiten’. Was genau es bedeutet, einen Text zu überarbeiten, warum es sinnvoll ist, wie Tine und Ela ihre Überarbeitung strukturieren, und vor allem: Wann man endlich wieder damit aufhören kann.

KAPITEL
00:02:45 – Definitionen
00:29:36 – Lektoren
00:38:16 – Stufen der Überarbeitung
00:48:54 – Tines Vorgehensweise
01:11:07 – Elas Vorgehensweise
01:31:31 – Wann hat man genug überarbeitet?
01:48:52 – Wo findet man Betas?

NOTES

etc023 Plot- vs charaktergetriebene Geschichten

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer plotgetriebenen und einer charaktergetriebenen Geschichte? Wie unterscheiden sie sich hinsichtlich der Stellschrauben, mit denen man die Handlung modulieren kann? Wie sind Charaktere in plot- vs. charaktergetriebenen Geschichten motiviert und wie funktionieren Handlungsaufbau und Aktstruktur, wenn es kein Von Anfang An Offensichtliches Ziel gibt, auf das die Charaktere zuarbeiten können?
Diese Fragen und mehr beantworten Ela und Tine in der heutigen Folge.

KAPITEL
00:10:12 – Definitionen
00:22:04 – Stellschrauben und Motivationen
00:46:16 – Charagetriebener Handlungsaufbau
00:52:22 – Charagetriebene Aktstruktur
01:04:45 – Charaentwicklung/Subplots
01:35:56 – Fokus und Irrtümer

etc021 Anfängerfehler

Es gibt sie zu tausenden und wir alle machen sie: Anfängerfehler.
In der heutigen Folge etcast beschäftigen wir uns mit einigen, vor allem in Bezug auf die Frage, was eine starke Geschichte ausmacht, wie man Spannung und Interesse ausbalanciert, wie das so mit Klischees ist und warum Zufall ein Gewürz ist, das man mit Vorsicht genießen sollte.

KAPITEL
00:01:05 – Was macht eine starke Geschichte aus?
00:19:14 – Handlung ausbauen
00:29:31 – Spannung vs Interesse
00:52:20 – Klischees vs Oberbegriffe
01:23:14 – Plots of Convenience
01:42:07 – Write what you know

SHOW NOTES

Weiterführende Folgen:

etc019 Dranbleiben

Kürzlich ging es im etcast darum, wie man die irrigen Annahmen und Probleme überwinden kann, die einen so gern davon abhalten, überhaupt mit diesem allerersten Projekt anzufangen. Hat man diese Hürde genommen, ist es damit aber nicht getan, denn so ein Roman ist ein Marathon, und schon auf Kilometer 5 fängt man gern mal an sich zu fragen, warum man sich das alles hier eigentlich antut – sei es, dass die Motivation plötzlich umgekippt und ausgelaufen ist, seien es Selbstzweifel, oder sei es, dass man so nebenher auch noch einen Job, eine Familie, Freunde, andere Hobbies, Haustiere, einen Garten, einen Haushalt, geplatzte Wasserrohre oder verstopfte Regenrinnen hat, die auch mal hier und da adressiert werden wollen.
Was kann man nun tun, um auf Kilometer 6 nicht anzufangen zu weinen, sondern sich stattdessen wieder auf Kilometer 7 zu freuen, weil da diese eine super geile Schlüsselszene ansteht und die Charakterentwicklung so interessant wird und der Plot überhaupt nochmal total viel spannender wird und Schreiben ja sowieso das absolut geilste Hobby ist? *writer’s high*
Nun, Ela und Tine erklären euch hier ihre eigenen Erfahrungen mit und Herangehensweisen an die unvermeidlichen Durststrecken, in der Hoffnung, euch ein bisschen auf dem Weg zu Kilometer 42 behilflich zu sein.

KAPITEL
00:00:58 – 1. Mal so grundsätzlich…
00:13:45 – 2. Motivation – Verknallt bleiben
00:37:28 – 3. Desillusionierung – Selbstwertgefühl
01:07:35 – 4. Frust – Probleme
01:27:36 – 5. Du bist nicht allein!

SHOW NOTES

etc018 Ganz schlimme Romanzen

Über Bad Romances kann nicht nur Lady Gaga ein Lied singen. Und es gibt Themen, die fängt man am besten mit einem schlechten Witz an, weil es danach auch gleich extrem unwitzig weiter geht.
Ela und Tine werden also ihr Leid zu klagen, die Gesellschaft kritisieren und natürlich Alternativen aufzeigen, wie man seine Kunst weniger toxisch und problematisch gestalten kann.

!!! TRIGGERWARNUNG für Themen rund um Gewalt in intimen Beziehungen !!!
Wer nur unsere Vorschläge zum Bessermachen hören will, kann zu 01:06:41 vorspulen

KAPITEL

00:05:25 – 0. Trigger Warnung
00:06:30 – 1. Die Probleme mancher Romanzen
00:06:34 – — Eigenschaftslose Protagonisten
00:16:41 – — Grenzüberschreitungen
00:22:44 – — Eifersucht und Stalking
00:36:49 – — Dysfunktionale Kommunikation und Machtgefälle
00:49:24 – — Körperliche und sexuelle Gewalt
01:02:21 – — Beispiel: Das Phantom der Oper
01:06:41 – 2. Wie mans besser machen kann
01:06:51 – — Beispiel: Das Prinzip der Schönheit
01:11:21 – — Beispiel: Der Rosenfriedhof und Elysion
01:21:27 – 3. Praxistips
01:21:33 – — Elas Tips
01:26:18 – — Tines Tips

SHOW NOTES

etc017 Ein Interview mit Tine

Die heutige Folge steht ganz im Zeichen der Tine. Warum schreibt sie? Was schreibt sie? Und wie um alles in der Welt schreibt man mit einer anderen Person zusammen (Corinna Manns) fast 2000 Seiten charaktergetriebene Epik?

KAPITEL

  1. 00:02:44 – Warum hast du mit dem Schreiben angefangen?
  2. 00:05:19 – Weißt du noch, wie der erste Tag war, an dem du geschrieben hast?
  3. 00:09:18 – Wie fühlt sich das Schreiben für dich an?
  4. 00:13:20 – Was begeistert dich im Allgemeinen an einer/m Story/Charakter/Konflikt?
  5. 00:23:39 – Was nervt dich am Schreiben?
  6. 00:26:57 – Wie bist du zu der Idee gekommen deine “Schreibe” mit jemand anderem zu teilen?
  7. 00:35:06 – Wie funktioniert Outlining, Plotting und Charakterentwicklung anders, wenn man es nicht alleine macht?
  8. 00:53:27 – Was sind die wichtigsten Voraussetzungen für das Kooperativen Schreiben und wie gestaltet man das technisch/logistisch/erzählerisch/stilistisch?
  9. 01:20:27 – Gab es mal einen Punkt, an dem du absolut nicht zum Kompromissen bereit warst? Und was waren die “schlimmsten” Meinungsverschiedenheiten?
  10. 01:38:36 – Wie hat das Kooperative Schreiben deinen Stil und deine Arbeitsweise verbessert/geprägt?

SHOW NOTES

  • Tines Review zu Gaston Leroux’ ‘Das Phantom der Oper’
  • Tines Notizbuch-Video
  • ‘Perlen für die Säue’, die Anthologie, für die Ela und ich zusammen die Kurzgeschichtenreihe ‘Was ist Liebe?’ erarbeitet haben. Ein paar von Tines Beiträgen könnt ihr auf tine-schreibt.de unter ‘Kurzes’ -> ‘Was ist Liebe?’ lesen.
  • Das Mädel auf youtube, das 25.000 Milliarden Worte am Tag schreibt: Kate Stark
  • Dann hat Tine mal die Seitenzahlen nachgeguckt, und wenn man 400 Worte/Seite zählt, sind es:
    * Félicie: 13 Kapitel, 141 Seiten
    * Ozeane der Zeit: 42 Kapitel, 436 Seiten
    * Die Bestie von Quevillon: 101 Kapitel, 1168 Seiten
    * Und das unvollendete Queen of Argyll: 23 Kapitel, 238 Seiten
    Summa summarum sagen wir mal 2.000 Seiten.
  • Und nicht zu vergessen: Die Blobfisch

etc016 Anfangen für Anfänger

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Wir reden öfter über das Anfangen, hier. Mythen, die einem das Schreiben wie eine unmögliche Sache erscheinen lassen, haben wir schon entzaubert. Wie man sich für eine erste Szene entscheidet, einen ersten groben Plot entwirft und ihn mit Charakteren ausstattet, haben wir auch besprochen.
Aber was ist mit all den unrealistischen Ansprüchen, mit denen wir uns selbst so gern sabotieren? Wie schafft man es, dass einem Zweifeln und Zwänge nicht die Motivation unter der Nase wegfressen? Und wie kommt man über die Erkenntnis hinweg, dass man gerade erst anfängt und wahrscheinlich nicht gleich ein atemberaubendes Meisterwerk produzieren wird?

KAPITEL
00:04:24 – 1. Perfektionismus als Selbstsabotage
00:09:00 – — 1.000.000 Worte Mist
00:17:42 – — Inspiration
00:20:05 – 2. Es steht nichts auf dem Spiel
00:28:24 – 3. Zielsetzung und Selbstreflektion (und mehr Perfektionismus)
00:34:02 – — Ruhm und Ehre
00:38:16 – — Zwang essen Seele auf
00:42:30 – — Niemand kann überhaupt nicht erzählen
00:44:54 – — Die Imperfektionen des richtig Guten
00:48:23 – — Niemand außer dir selbst erwartet Perfektion von dir
01:01:37 – 4. Machs nicht richtig, machs einfach!
01:04:52 – — Übung I: Schreib Schrott!
01:12:41 – — Übung II: Dann mach was draus!
01:18:48 – — Tines Caveat

SHOW NOTES

etc015 Betalesen


Fast noch gefürchteter als die Schreibblockade ist oftmals die Kritik an dem, was man ihr abgerungen hat. Selbst wohlwollendes Feedback kann wehtun, aber ohne ein zweites, drittes, viertes Paar Augen – ohne eine andere Perspektive auf unseren Text – wird es praktisch unmöglich, sein Potenzial voll auszuschöpfen, alle Fehler, Plotlöcher und Widersprüche zu finden, punktgenaue Atmosphäre zu schaffen, Spannung richtig zu timen…
Wie kann man nun einen Punkt in der eigenen Professionalität erreichen, an dem es möglich wird, Kritik nicht mehr so persönlich zu nehmen, sondern alles was geht aus ihr herauszuholen und daran zu wachsen?
Und warum sollte man sich selbst anderen als Betaleser_in zur Verfügung stellen? Wie geht man hier am besten vor? Wie schont man die zarte Künstlerseele, deren Herzblut man nach Fehlern durchkämmt hat?
Auf all diese Fragen gibt es Antworten. Elas und Tines hört ihr hier.

KAPITEL

1.1. Warum braucht man Betaleser? – 00:02:41
1.2. Kritik annehmen – 00:15:41
1.3. Kritik voll nutzen – 00:39:43
1.4. Verrisse nutzen – 00:52:16
1.5. Fiese oder ängstliche Betas – 01:12:31
2.1. Warum sollte man Betaleser werden? – 01:27:36
2.2. Kritik geben – 01:38:13
2.3. Verrisse geben – 02:03:24
2.4. Vergebene Liebesmüh – 02:09:45
3. Praktische Hinweise – 02:12:07
3.1. Elas und Tines Methoden – 02:12:15
3.2. Kommunikation mit den Betas – 02:36:59
3.3. Feedback sammeln und einbauen – 02:49:14
3.4. Betaleser finden – 03:01:13

SHOW NOTES

etc014 Ein Interview mit Ela


Heute geht es mal ganz um Ela, warum sie schreibt, was sie schreibt, wie sie schreibt und wie es kommt, dass sie es einfach nicht schafft, mal für mehr als ein Buch bei einem Genre zu bleiben.

KAPITEL

  1. 00:03:55 – Warum hast du mit dem Schreiben angefangen?
  2. 00:15:34 – Weißt du noch, wie der erste Tag war, an dem du geschrieben hast?
  3. 00:22:36 – Wie fühlt sich das Schreiben für dich an?
  4. 00:29:18 – Was begeistert dich im Allgemeinen an einer/m Story/Charakter/Konflikt?
  5. 00:34:47 – Was nervt dich am Schreiben?
  6. 00:49:37 – Wie war dein Umstieg vom Superplaner zum eher pantsigen Schreiber?
  7. 01:03:18 – Wieso hast du vom Chara- zum Plotgetriebenen gewechselt?
  8. 01:12:26 – Welche Erkenntnisse hattest du bei deinen diversen Genre-Wechseln?
  9. 01:42:15 – Gibt es einen Unterschied zwischen dem, was du gerne schreibst und dem was du gerne liest?
  10. 01:50:54 – Wo hast du dich in deiner Schreibe zuletzt verbessert?
  11. 01:57:48 – Welche Art zu schreiben ist dir ein Rätsel, das du dringend lösen möchtest?
  12. 02:12:04 – Elas Schlusswort

SHOW NOTES

etc013 Die Schreibblockade


Wir alle kennen sie, wir alle fürchten sie: Die Schreibblockade! Doch die Wahrheit ist, dass deine Muse dich liebt.
Mit ein paar einfachen Vorgehensweisen könnt ihr die Ursache eurer Blockade schnell diagnostizieren und dann systematisch nach einer Lösung für das Problem suchen. Auf diese Weise lässt sich wochen-, monate-, jahrelanges mies gelauntes Brüten in wenige Stunden oder sogar nur Minuten gezielter Aktivität umwandeln.

KAPITEL

  1. 00:02:42 – Scheibblockade =/= Anfangsblockade
  2. 00:07:44 – Schreibblockade als Motivationsloch
  3. 00:20:41 – Schreibblockade als Resistance (Widerstand)
  4. 00:28:55 – Schreibblockade als Fehlermeldung
  5. 00:32:40 – Deine Muse liebt dich!
  6. 00:48:26 – Warum man dem Flow auch nicht alles glauben sollte
  7. 00:57:56 – Praktische Tips

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