etc113 Charaktere umsetzen

Wir haben im Podcast schon einige male darüber geredet, wie man tiefgründige, realistische, mitreißende Charaktere entwickeln kann. Aber das ist ja nur der Anfang. Danach müssen diese Charaktere auch noch auf der Seite umgesetzt werden. Und da wird es gern mal knifflig.
Deshalb teilen Ela und Tine in der heutigen Folge ein paar Tips und Tricks, die dabei helfen, Probleme zu lösen, oder sogar ganz zu vermeiden.

etc101 Die Problemlösungscheckliste

Wenn man eine Geschichte schreibt, hat man es mit einer schier unüberschaubaren Anzahl an beweglichen Teilen zu tun, die auch noch miteinander interagieren. Und gerade wenn man feststeckt, wünscht man sich oft mal eine praktische kleine Checkliste, die diese beweglichen Teile aufzählt, damit man dem Problem windschnittiger auf die Schliche kommen kann.
Tja, dieser absolut universelle Wunsch wird hiermit erfüllt, unter dem folgenden Link:
Die Problemlösungscheckliste
Und in dieser Folge sprechen Ela und Tine nochmal kurz über die einzelnen Punkte und in welchen Folgen wir sie ausführlich behandelt haben, falls ihr noch mal nachhören möchtet.

etc097 Kürzen und Verlängern

Es gibt Overwriter, die nachher super viel kürzen müssen, und Underwriter, die nachher noch haufenweise ergänzen müssen. Und dann gibts noch all die Leute dazwischen, die hier mal zu viel und da mal zu wenig haben und mit beiden Problemen fertig werden müssen.
Deshalb reden Ela und Tine in der heutigen Folge mal darüber, wo und wie man einen Text am effektivsten und schmerzfreisten kürzen und/oder verlängern kann.

etc095 Perspektivwechsel

Wenn es um Geschichten mit mehreren Perspektiven geht, ist die Schreibcommunity ein wenig uneins. Die meisten sehen es sicher locker – oder schreiben sogar multiple Ich-Erzähler… – aber es gibt auch Leute, die finden, dass Perspektivwechsel innerhalb einer Szene, oder auch nur eines Kapitels international geächtet werden sollten.
Ela und Tine sind beide im Team Locker-Sehen-(aber-keine-multiplen-Ich-Erzähler-bitte-außer-in-unseren-Lieblingsbüchern-Was?-Wir-dürfen-uns-widersprechen-wir-sind-keine-Charaktere!) und heute bringen sie euch mal eine kleine Übersicht über die diversen Vor- und Nachteile, die eine mehrperspektivische Erzählweise mit sich bringt, und wie man die Vorteile am besten nutzt und die Nachteile vermeidet.

etc079 Nähe und Distanz

Kennt ihr das auch? Ihr lest eine Szene, die eigentlich emotional total intensiv sein sollte, aber dann fällt sie flach, die Charaktere wirken unglaubwürdig und alles funktioniert irgendwie nicht? Oder noch schlimmer, ihr schreibt so eine Szene und kriegt dann dieses Feedback von euren Betas?
Möglich, dass euer Problem in der Regulierung der Nähe zu den Charakteren liegt.
Was genau das bedeutet und wie ihr eure Szenen schön in den angstverdrehten oder liebesflatternden Eingeweiden eurer Charaktere verankert kriegt, erklären euch Ela und Tine in der neuen Folge etc.

etc078 Kurzgeschichten

Heute gehts noch mal um Grundlagen; Kurzgeschichten, um genau zu sein. Was ist das, was soll ich damit, wie macht man sowas?

etc075 Spannung vs Interesse

Überall wird einem gesagt, dass Spannung super wichtig ist. Denn nur Spannung fesselt deine Leserschaft an ihren Stuhl und lässt sie weiterlesen, richtig? Aber wir alle kennen auch Bücher, die in der Theorie super spannend sind, weil ständig irgendwas explodiert und die Charaktere in Lebensgefahr schweben, die aber trotzdem irgendwie langweilig sind.
Wie kommt das? Und wie können wir in der Leserschaft das Interesse erzeugen, das wir brauchen, damit ihnen all die schöne Spannung nicht einfach nur egal ist?

etc057 Plot vs Story

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Plot und Story? Was bedeutet er und wie muss man ihn beim Outlining beachten? Und wie kann ich als Plot-Outliner dafür sorgen, dass ich trotzdem eine Story habe, bzw. als Story-Outliner auf meinen Plot achten?

etc050 Plotter vs Pantser

Wenn man dem Internet Glauben schenkt, teilt sich die Welt der Schreibenden in zwei unvereinbare Lager: Plotter und Pantser. Was es mit diesen Anglizismen auf sich hat, wie Plotter und Pantser arbeiten und ob diese Lager überhaupt existieren, bzw. tatsächlich unvereinbar sind, erzählen Ela und Tine in der heutigen Folge. Es gibt auch ein paar Tips dazu, welche Szenen, Plot-Points und Genres man im Allgemeinen besser plottet und welche man besser pantst.

etc038 Tempo, Spannung, Backstory: Informationsmanagement und Choreographie

ACHTUNG: Zwischen 01:01:26 und 01:02:13 hört man im Hintergrund Sirenen.

Was bringen dir deine komplex entwickelten Charaktere, wenn sie für deine Leserschaft nicht lebendig werden können? Was bringt dir ein Dutzend ausgefuchster Plotstränge in drei Zeitebenen, wenn du sie in keine sinnvolle Reihenfolge gebracht kriegst? Was bringt dir deine detaillierte Fantasy-Welt, wenn sie immer wieder zum Infodump verkommt?
Nichts. Sie bringen nichts. Und all deine schönen Ideen, all die schönen Informationen, mit denen du deine Leserschaft eigentlich begeistern willst, verpuffen ineffektiv und langweilig im Wortsalat.

Aber es gibt Abhilfe: Informationsmanagement bzw. Choreographie (bewusste Erzählhaltung)
Dieses Konzept zu verstehen und im Kopf zu behalten, wird dir helfen, deine Charaktere lebendig, deine Plots spannend und deine Welten immersiv zu machen.
Ein paar Denkanstöße und viele anschauliche Beispiele – gelungene wie verkackte – geben Ela und Tine in der heutigen Folge.
Hört also auf jeden Fall rein. Denn Informationsmanagement ist eine unerlässliche Fertigkeit, die jede Autorin und jeder Autor jeden Tag für jede Szene immer wieder braucht.