etc024 Überarbeiten

Achtung Hundephobiker! Zwischen 01:27:35 und ungefähr 01:35:00 ist recht laut das Knurren von Elas spielenden Hunden zu hören.

Die heutige Folge beschäftigt sich ganz mit dem Thema ‘Überarbeiten’. Was genau es bedeutet, einen Text zu überarbeiten, warum es sinnvoll ist, wie Tine und Ela ihre Überarbeitung strukturieren, und vor allem: Wann man endlich wieder damit aufhören kann.

KAPITEL
00:02:45 – Definitionen
00:29:36 – Lektoren
00:38:16 – Stufen der Überarbeitung
00:48:54 – Tines Vorgehensweise
01:11:07 – Elas Vorgehensweise
01:31:31 – Wann hat man genug überarbeitet?
01:48:52 – Wo findet man Betas?

NOTES

etc023 Plot- vs charaktergetriebene Geschichten

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer plotgetriebenen und einer charaktergetriebenen Geschichte? Wie unterscheiden sie sich hinsichtlich der Stellschrauben, mit denen man die Handlung modulieren kann? Wie sind Charaktere in plot- vs. charaktergetriebenen Geschichten motiviert und wie funktionieren Handlungsaufbau und Aktstruktur, wenn es kein Von Anfang An Offensichtliches Ziel gibt, auf das die Charaktere zuarbeiten können?
Diese Fragen und mehr beantworten Ela und Tine in der heutigen Folge.

KAPITEL
00:10:12 – Definitionen
00:22:04 – Stellschrauben und Motivationen
00:46:16 – Charagetriebener Handlungsaufbau
00:52:22 – Charagetriebene Aktstruktur
01:04:45 – Charaentwicklung/Subplots
01:35:56 – Fokus und Irrtümer

etc022 Shakespeare Rules

William ‘Dickjokes’ Shakespeare ist nicht der Heilige Gral des Kunstverständnisses. Trotzdem – oder grade deswegen – hat Ela viele Semester an der Uni damit zugebracht, seine Arbeiten zu analysieren, und sie hat es nicht bereut.
Warum wir uns als Erzählende auch nach 600 Jahren noch das eine oder andere bei Shakespeare abgucken können, und was das so unter anderem ist, erklärt Ela in ihrem heutigen Interview.

KAPITEL
00:02:18 – Warum Anglistik?
00:08:33 – Das Schlüsselstück
00:13:28 – Was hast du aus Shakespeare gezogen?
00:18:38 – Die 5-Akt-Struktur
00:27:46 – Charaktergetriebene Konflikte
00:52:09 – Sprachgebrauch, Neologismen, Metaphern
01:05:45 – Zeitlosigkeit und Originalität
02:01:11 – Feminismus und Subversion
02:12:17 – Szenengestaltung

SHOW NOTES

etc021 Anfängerfehler

Es gibt sie zu tausenden und wir alle machen sie: Anfängerfehler.
In der heutigen Folge etcast beschäftigen wir uns mit einigen, vor allem in Bezug auf die Frage, was eine starke Geschichte ausmacht, wie man Spannung und Interesse ausbalanciert, wie das so mit Klischees ist und warum Zufall ein Gewürz ist, das man mit Vorsicht genießen sollte.

KAPITEL
00:01:05 – Was macht eine starke Geschichte aus?
00:19:14 – Handlung ausbauen
00:29:31 – Spannung vs Interesse
00:52:20 – Klischees vs Oberbegriffe
01:23:14 – Plots of Convenience
01:42:07 – Write what you know

SHOW NOTES

Weiterführende Folgen:

etc020 Fachfremdes

Da es beim Schreiben nicht immer nur ums Schreiben geht, sondern auch um Texteditoren, Backupsoftware, Productivity-Software, Coverdesigns und Internetpräsenz, beschäftigen sich Ela und Tine heute mal mit der Kranztechnologie. Dabei teilen sie nicht nur die Segnungen der modernen Technik, sondern auch die manchmal tränenreiche und frustrierende Suche nach dem richtigen Set-up, dem richtigen Workflow, den richtigen Hilfsmitteln, die einem die Nerven schonen und die allfälligen Probleme des Schreibens ein wenig wenig problematisch machen.

KAPITEL:
00:01:43 – Schreibsoftware
00:44:14 – Backup-Software
00:56:06 – Pausendurchsetzung und Prokrastinationsverhinderung
01:12:03 – 3D Räume und Häuser
01:17:30 – Bildbearbeitung
01:28:14 – Kartographie
01:32:09 – Internetpräsenz
01:55:58 – Marketing

SHOW NOTES

—Schreibsoftware—

—BackupSoftware—

Bevor wir irgend etwas anderes sagen, möchten wir euch hier zuallererst mal an der Weisheit einer armen, im Cloud-Service-Kundensupport erfahrenen Person teilhaben lassen:

Bitte behaltet immer eine lokale Kopie eurer Daten, wenn ihr einen Cloud-Service nutzt. IMMER!!!
Denn…
1. … ohne eine lokale Kopie eurer Daten seid ihr bei Ende-zu-Ende verschlüsselten Varianten, die aus technischen Gründen keine Passwortwiederherstellung anbieten können (das Passwort verlässt niemals euren Rechner), nur ein verlorenes Passwort weit vom totalen, unwiederbringlichen Datenverlust entfernt.
2. … ohne lokale Kopie ist euer Zugang zu euren Daten nur so verfügbar und stabil wie euer Internetzugang und ein kaputter Router bedeutet, dass ihr unter Umständen tagelang nicht an eure Daten kommt.
3. … ohne lokale Kopie könnt ihr von euren Daten ausgesperrt werden, wenn euer Account mal aus irgend einem Grund suspendiert wird, und wenn auf dem Cloudserver etwas schief geht (ist schon vorgekommen) oder euer Account gelöscht wird, seid ihr eure Daten unwiderbringlich los.

Cloud-Services sind KEIN ERSATZ FÜR DIE EIGENE FESTPLATTE, sie sind dazu da, ein automatisch aktuell gehaltenes Backup zu speichern, auf das ihr zurückgreifen könnt, wenn eurer Festplatte mal was passiert.

Also behaltet immer, immer, immer eine lokale Kopie eurer Daten!

  • Dropbox (2GB kostenlos – 3TB (ja, Terabyte, wtf??) für 10€/Monat)
  • MegaSync (bis zu 50GB kostenlos – 200GB gibts für 4,99€/Monat)
  • Tresorit (hat leider keine kostenlose Variante mehr – ab 8,99€/Monat für 200GB )
  • MyDrive (100MB kostenlos – 2GB gibts für -,33€/Monat, 10GB für 1,47€/Monat)
  • SpiderOak (hat auch keine kostenlose Variante mehr – ab 5€/Monat für 150GB)
  • FreeFileSync (macht Backups auf eure externe Festplatte/SD-Karte)

—Pausendurchsetzung und Prokrastinationsverhinderung—

—3D Räume und Häuser—

—Bildbearbeitung—

  • GIMP
  • Photoshop CS2
  • VirtualBox für Leute die Windows emulieren müssen, um CS2 auf ihrem modernen Mac nutzen zu können. Oder Leute, die aus anderen Gründen gern mehr als ein Betriebssystem auf ihrem Rechner verwenden wollen.
  • Pixelmator – Tine hat nach Aufnahme der Folge nochmal das Internet durchkämmt, denn sie leidet gern auf hohem Niveau und die zehn Sekunden, die VirtualBox braucht, um nach einem Sprung ins native System das emulierte Windows zu laden, sind einfach… ne? Nach Stunden des Frustes wurde sie fündig, und für zivile 33€ kann Pixelmator wirklich alles, was auch Photoshop kann, es handhabt Ebenen wie Photoshop, und es ist sogar in der Lage beim Klick auf ein Element zur richtigen Ebene zu springen, eigene Pinsel kann man mit Drag’n’Drop erstellen… Youtube-Tutorials gibt es auch ohne Ende.

—Internetpräsenz—

  • Blogger
  • Adressumleitung (aus eigener Erfahrung ist die Einrichtung der Umleitung einfach, Google/Blogger dazu zu bringen das auch anzuerkennen war etwas fiddelig, aber die Anleitungen sind umsetzbar für digital natives oder digital immigrants, die nicht erst seit gestern das Internet nutzen)
  • WordPress.com (und für Leute, die eigenen Webspace haben: wordpress.org)
  • Drupal ist bestimmt auch total super, hat mich aber zum weinen gebracht.
  • Hetzner Webhosting
  • Facebook… müssen wir das überhaupt verlinken?
  • Twitter kennt auch jeder.
  • Twuffer – der Buffer für Tweets

—Marketing—

etc019 Dranbleiben

Kürzlich ging es im etcast darum, wie man die irrigen Annahmen und Probleme überwinden kann, die einen so gern davon abhalten, überhaupt mit diesem allerersten Projekt anzufangen. Hat man diese Hürde genommen, ist es damit aber nicht getan, denn so ein Roman ist ein Marathon, und schon auf Kilometer 5 fängt man gern mal an sich zu fragen, warum man sich das alles hier eigentlich antut – sei es, dass die Motivation plötzlich umgekippt und ausgelaufen ist, seien es Selbstzweifel, oder sei es, dass man so nebenher auch noch einen Job, eine Familie, Freunde, andere Hobbies, Haustiere, einen Garten, einen Haushalt, geplatzte Wasserrohre oder verstopfte Regenrinnen hat, die auch mal hier und da adressiert werden wollen.
Was kann man nun tun, um auf Kilometer 6 nicht anzufangen zu weinen, sondern sich stattdessen wieder auf Kilometer 7 zu freuen, weil da diese eine super geile Schlüsselszene ansteht und die Charakterentwicklung so interessant wird und der Plot überhaupt nochmal total viel spannender wird und Schreiben ja sowieso das absolut geilste Hobby ist? *writer’s high*
Nun, Ela und Tine erklären euch hier ihre eigenen Erfahrungen mit und Herangehensweisen an die unvermeidlichen Durststrecken, in der Hoffnung, euch ein bisschen auf dem Weg zu Kilometer 42 behilflich zu sein.

KAPITEL
00:00:58 – 1. Mal so grundsätzlich…
00:13:45 – 2. Motivation – Verknallt bleiben
00:37:28 – 3. Desillusionierung – Selbstwertgefühl
01:07:35 – 4. Frust – Probleme
01:27:36 – 5. Du bist nicht allein!

SHOW NOTES

etc018 Ganz schlimme Romanzen

Über Bad Romances kann nicht nur Lady Gaga ein Lied singen. Und es gibt Themen, die fängt man am besten mit einem schlechten Witz an, weil es danach auch gleich extrem unwitzig weiter geht.
Ela und Tine werden also ihr Leid zu klagen, die Gesellschaft kritisieren und natürlich Alternativen aufzeigen, wie man seine Kunst weniger toxisch und problematisch gestalten kann.

!!! TRIGGERWARNUNG für Themen rund um Gewalt in intimen Beziehungen !!!
Wer nur unsere Vorschläge zum Bessermachen hören will, kann zu 01:06:41 vorspulen

KAPITEL

00:05:25 – 0. Trigger Warnung
00:06:30 – 1. Die Probleme mancher Romanzen
00:06:34 – — Eigenschaftslose Protagonisten
00:16:41 – — Grenzüberschreitungen
00:22:44 – — Eifersucht und Stalking
00:36:49 – — Dysfunktionale Kommunikation und Machtgefälle
00:49:24 – — Körperliche und sexuelle Gewalt
01:02:21 – — Beispiel: Das Phantom der Oper
01:06:41 – 2. Wie mans besser machen kann
01:06:51 – — Beispiel: Das Prinzip der Schönheit
01:11:21 – — Beispiel: Der Rosenfriedhof und Elysion
01:21:27 – 3. Praxistips
01:21:33 – — Elas Tips
01:26:18 – — Tines Tips

SHOW NOTES

etc017 Ein Interview mit Tine

Die heutige Folge steht ganz im Zeichen der Tine. Warum schreibt sie? Was schreibt sie? Und wie um alles in der Welt schreibt man mit einer anderen Person zusammen (Corinna Manns) fast 2000 Seiten charaktergetriebene Epik?

KAPITEL

  1. 00:02:44 – Warum hast du mit dem Schreiben angefangen?
  2. 00:05:19 – Weißt du noch, wie der erste Tag war, an dem du geschrieben hast?
  3. 00:09:18 – Wie fühlt sich das Schreiben für dich an?
  4. 00:13:20 – Was begeistert dich im Allgemeinen an einer/m Story/Charakter/Konflikt?
  5. 00:23:39 – Was nervt dich am Schreiben?
  6. 00:26:57 – Wie bist du zu der Idee gekommen deine “Schreibe” mit jemand anderem zu teilen?
  7. 00:35:06 – Wie funktioniert Outlining, Plotting und Charakterentwicklung anders, wenn man es nicht alleine macht?
  8. 00:53:27 – Was sind die wichtigsten Voraussetzungen für das Kooperativen Schreiben und wie gestaltet man das technisch/logistisch/erzählerisch/stilistisch?
  9. 01:20:27 – Gab es mal einen Punkt, an dem du absolut nicht zum Kompromissen bereit warst? Und was waren die “schlimmsten” Meinungsverschiedenheiten?
  10. 01:38:36 – Wie hat das Kooperative Schreiben deinen Stil und deine Arbeitsweise verbessert/geprägt?

SHOW NOTES

  • Tines Review zu Gaston Leroux’ ‘Das Phantom der Oper’
  • Tines Notizbuch-Video
  • ‘Perlen für die Säue’, die Anthologie, für die Ela und ich zusammen die Kurzgeschichtenreihe ‘Was ist Liebe?’ erarbeitet haben. Ein paar von Tines Beiträgen könnt ihr auf tine-schreibt.de unter ‘Kurzes’ -> ‘Was ist Liebe?’ lesen.
  • Das Mädel auf youtube, das 25.000 Milliarden Worte am Tag schreibt: Kate Stark
  • Dann hat Tine mal die Seitenzahlen nachgeguckt, und wenn man 400 Worte/Seite zählt, sind es:
    * Félicie: 13 Kapitel, 141 Seiten
    * Ozeane der Zeit: 42 Kapitel, 436 Seiten
    * Die Bestie von Quevillon: 101 Kapitel, 1168 Seiten
    * Und das unvollendete Queen of Argyll: 23 Kapitel, 238 Seiten
    Summa summarum sagen wir mal 2.000 Seiten.
  • Und nicht zu vergessen: Die Blobfisch

etc016 Anfangen für Anfänger

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Wir reden öfter über das Anfangen, hier. Mythen, die einem das Schreiben wie eine unmögliche Sache erscheinen lassen, haben wir schon entzaubert. Wie man sich für eine erste Szene entscheidet, einen ersten groben Plot entwirft und ihn mit Charakteren ausstattet, haben wir auch besprochen.
Aber was ist mit all den unrealistischen Ansprüchen, mit denen wir uns selbst so gern sabotieren? Wie schafft man es, dass einem Zweifeln und Zwänge nicht die Motivation unter der Nase wegfressen? Und wie kommt man über die Erkenntnis hinweg, dass man gerade erst anfängt und wahrscheinlich nicht gleich ein atemberaubendes Meisterwerk produzieren wird?

KAPITEL
00:04:24 – 1. Perfektionismus als Selbstsabotage
00:09:00 – — 1.000.000 Worte Mist
00:17:42 – — Inspiration
00:20:05 – 2. Es steht nichts auf dem Spiel
00:28:24 – 3. Zielsetzung und Selbstreflektion (und mehr Perfektionismus)
00:34:02 – — Ruhm und Ehre
00:38:16 – — Zwang essen Seele auf
00:42:30 – — Niemand kann überhaupt nicht erzählen
00:44:54 – — Die Imperfektionen des richtig Guten
00:48:23 – — Niemand außer dir selbst erwartet Perfektion von dir
01:01:37 – 4. Machs nicht richtig, machs einfach!
01:04:52 – — Übung I: Schreib Schrott!
01:12:41 – — Übung II: Dann mach was draus!
01:18:48 – — Tines Caveat

SHOW NOTES

etc015 Betalesen - Bonusmaterial mit einem praktischen Beispiel

Wie in der Episode schon angekündigt, könnt ihr euch hier über vier Stunden lang anhören, wie es klingt, wenn Ela und Tine zusammen betalesen.

Den Text, um den es geht, könnt ihr euch hier herunterladen: versammlung_2018-03-17.pdf

Ela erzählt aber auch noch mal ein bisschen, worum es geht, was so der Stand der Dinge ist und so weiter.