etc024 Überarbeiten

Achtung Hundephobiker! Zwischen 01:27:35 und ungefähr 01:35:00 ist recht laut das Knurren von Elas spielenden Hunden zu hören.

Die heutige Folge beschäftigt sich ganz mit dem Thema ‘Überarbeiten’. Was genau es bedeutet, einen Text zu überarbeiten, warum es sinnvoll ist, wie Tine und Ela ihre Überarbeitung strukturieren, und vor allem: Wann man endlich wieder damit aufhören kann.

KAPITEL
00:02:45 – Definitionen
00:29:36 – Lektoren
00:38:16 – Stufen der Überarbeitung
00:48:54 – Tines Vorgehensweise
01:11:07 – Elas Vorgehensweise
01:31:31 – Wann hat man genug überarbeitet?
01:48:52 – Wo findet man Betas?

NOTES

etc021 Anfängerfehler

Es gibt sie zu tausenden und wir alle machen sie: Anfängerfehler.
In der heutigen Folge etcast beschäftigen wir uns mit einigen, vor allem in Bezug auf die Frage, was eine starke Geschichte ausmacht, wie man Spannung und Interesse ausbalanciert, wie das so mit Klischees ist und warum Zufall ein Gewürz ist, das man mit Vorsicht genießen sollte.

KAPITEL
00:01:05 – Was macht eine starke Geschichte aus?
00:19:14 – Handlung ausbauen
00:29:31 – Spannung vs Interesse
00:52:20 – Klischees vs Oberbegriffe
01:23:14 – Plots of Convenience
01:42:07 – Write what you know

SHOW NOTES

Weiterführende Folgen:

etc020 Fachfremdes

Da es beim Schreiben nicht immer nur ums Schreiben geht, sondern auch um Texteditoren, Backupsoftware, Productivity-Software, Coverdesigns und Internetpräsenz, beschäftigen sich Ela und Tine heute mal mit der Kranztechnologie. Dabei teilen sie nicht nur die Segnungen der modernen Technik, sondern auch die manchmal tränenreiche und frustrierende Suche nach dem richtigen Set-up, dem richtigen Workflow, den richtigen Hilfsmitteln, die einem die Nerven schonen und die allfälligen Probleme des Schreibens ein wenig wenig problematisch machen.

KAPITEL:
00:01:43 – Schreibsoftware
00:44:14 – Backup-Software
00:56:06 – Pausendurchsetzung und Prokrastinationsverhinderung
01:12:03 – 3D Räume und Häuser
01:17:30 – Bildbearbeitung
01:28:14 – Kartographie
01:32:09 – Internetpräsenz
01:55:58 – Marketing

SHOW NOTES

—Schreibsoftware—

—BackupSoftware—

Bevor wir irgend etwas anderes sagen, möchten wir euch hier zuallererst mal an der Weisheit einer armen, im Cloud-Service-Kundensupport erfahrenen Person teilhaben lassen:

Bitte behaltet immer eine lokale Kopie eurer Daten, wenn ihr einen Cloud-Service nutzt. IMMER!!!
Denn…
1. … ohne eine lokale Kopie eurer Daten seid ihr bei Ende-zu-Ende verschlüsselten Varianten, die aus technischen Gründen keine Passwortwiederherstellung anbieten können (das Passwort verlässt niemals euren Rechner), nur ein verlorenes Passwort weit vom totalen, unwiederbringlichen Datenverlust entfernt.
2. … ohne lokale Kopie ist euer Zugang zu euren Daten nur so verfügbar und stabil wie euer Internetzugang und ein kaputter Router bedeutet, dass ihr unter Umständen tagelang nicht an eure Daten kommt.
3. … ohne lokale Kopie könnt ihr von euren Daten ausgesperrt werden, wenn euer Account mal aus irgend einem Grund suspendiert wird, und wenn auf dem Cloudserver etwas schief geht (ist schon vorgekommen) oder euer Account gelöscht wird, seid ihr eure Daten unwiderbringlich los.

Cloud-Services sind KEIN ERSATZ FÜR DIE EIGENE FESTPLATTE, sie sind dazu da, ein automatisch aktuell gehaltenes Backup zu speichern, auf das ihr zurückgreifen könnt, wenn eurer Festplatte mal was passiert.

Also behaltet immer, immer, immer eine lokale Kopie eurer Daten!

  • Dropbox (2GB kostenlos – 3TB (ja, Terabyte, wtf??) für 10€/Monat)
  • MegaSync (bis zu 50GB kostenlos – 200GB gibts für 4,99€/Monat)
  • Tresorit (hat leider keine kostenlose Variante mehr – ab 8,99€/Monat für 200GB )
  • MyDrive (100MB kostenlos – 2GB gibts für -,33€/Monat, 10GB für 1,47€/Monat)
  • SpiderOak (hat auch keine kostenlose Variante mehr – ab 5€/Monat für 150GB)
  • FreeFileSync (macht Backups auf eure externe Festplatte/SD-Karte)

—Pausendurchsetzung und Prokrastinationsverhinderung—

—3D Räume und Häuser—

—Bildbearbeitung—

  • GIMP
  • Photoshop CS2
  • VirtualBox für Leute die Windows emulieren müssen, um CS2 auf ihrem modernen Mac nutzen zu können. Oder Leute, die aus anderen Gründen gern mehr als ein Betriebssystem auf ihrem Rechner verwenden wollen.
  • Pixelmator – Tine hat nach Aufnahme der Folge nochmal das Internet durchkämmt, denn sie leidet gern auf hohem Niveau und die zehn Sekunden, die VirtualBox braucht, um nach einem Sprung ins native System das emulierte Windows zu laden, sind einfach… ne? Nach Stunden des Frustes wurde sie fündig, und für zivile 33€ kann Pixelmator wirklich alles, was auch Photoshop kann, es handhabt Ebenen wie Photoshop, und es ist sogar in der Lage beim Klick auf ein Element zur richtigen Ebene zu springen, eigene Pinsel kann man mit Drag’n’Drop erstellen… Youtube-Tutorials gibt es auch ohne Ende.

—Internetpräsenz—

  • Blogger
  • Adressumleitung (aus eigener Erfahrung ist die Einrichtung der Umleitung einfach, Google/Blogger dazu zu bringen das auch anzuerkennen war etwas fiddelig, aber die Anleitungen sind umsetzbar für digital natives oder digital immigrants, die nicht erst seit gestern das Internet nutzen)
  • WordPress.com (und für Leute, die eigenen Webspace haben: wordpress.org)
  • Drupal ist bestimmt auch total super, hat mich aber zum weinen gebracht.
  • Hetzner Webhosting
  • Facebook… müssen wir das überhaupt verlinken?
  • Twitter kennt auch jeder.
  • Twuffer – der Buffer für Tweets

—Marketing—

etc015 Betalesen


Fast noch gefürchteter als die Schreibblockade ist oftmals die Kritik an dem, was man ihr abgerungen hat. Selbst wohlwollendes Feedback kann wehtun, aber ohne ein zweites, drittes, viertes Paar Augen – ohne eine andere Perspektive auf unseren Text – wird es praktisch unmöglich, sein Potenzial voll auszuschöpfen, alle Fehler, Plotlöcher und Widersprüche zu finden, punktgenaue Atmosphäre zu schaffen, Spannung richtig zu timen…
Wie kann man nun einen Punkt in der eigenen Professionalität erreichen, an dem es möglich wird, Kritik nicht mehr so persönlich zu nehmen, sondern alles was geht aus ihr herauszuholen und daran zu wachsen?
Und warum sollte man sich selbst anderen als Betaleser_in zur Verfügung stellen? Wie geht man hier am besten vor? Wie schont man die zarte Künstlerseele, deren Herzblut man nach Fehlern durchkämmt hat?
Auf all diese Fragen gibt es Antworten. Elas und Tines hört ihr hier.

KAPITEL

1.1. Warum braucht man Betaleser? – 00:02:41
1.2. Kritik annehmen – 00:15:41
1.3. Kritik voll nutzen – 00:39:43
1.4. Verrisse nutzen – 00:52:16
1.5. Fiese oder ängstliche Betas – 01:12:31
2.1. Warum sollte man Betaleser werden? – 01:27:36
2.2. Kritik geben – 01:38:13
2.3. Verrisse geben – 02:03:24
2.4. Vergebene Liebesmüh – 02:09:45
3. Praktische Hinweise – 02:12:07
3.1. Elas und Tines Methoden – 02:12:15
3.2. Kommunikation mit den Betas – 02:36:59
3.3. Feedback sammeln und einbauen – 02:49:14
3.4. Betaleser finden – 03:01:13

SHOW NOTES

etc013 Die Schreibblockade


Wir alle kennen sie, wir alle fürchten sie: Die Schreibblockade! Doch die Wahrheit ist, dass deine Muse dich liebt.
Mit ein paar einfachen Vorgehensweisen könnt ihr die Ursache eurer Blockade schnell diagnostizieren und dann systematisch nach einer Lösung für das Problem suchen. Auf diese Weise lässt sich wochen-, monate-, jahrelanges mies gelauntes Brüten in wenige Stunden oder sogar nur Minuten gezielter Aktivität umwandeln.

KAPITEL

  1. 00:02:42 – Scheibblockade =/= Anfangsblockade
  2. 00:07:44 – Schreibblockade als Motivationsloch
  3. 00:20:41 – Schreibblockade als Resistance (Widerstand)
  4. 00:28:55 – Schreibblockade als Fehlermeldung
  5. 00:32:40 – Deine Muse liebt dich!
  6. 00:48:26 – Warum man dem Flow auch nicht alles glauben sollte
  7. 00:57:56 – Praktische Tips

SHOW NOTES

etc012 Methodik


Methodik ist ein weites Feld das alle Aspekte des Schreibens berührt und folglich auch in allen unseren Episoden eine Rolle spielt. Heute geht es um die abstrakteren Seiten:
Ela fokussiert vor allem auf das Zeit-Management – wie kann man das Schreiben mit einem Vollzeitjob, einer Familie und vielen vielen Haustieren in Einklang bringen? – während Tine ihre Methoden in Sachen Inspiration und Problemlösung erklärt.
Wir reden außerdem darüber, warum es immer wieder eine gute Idee ist, sich die Methoden anderer Autorinnen und Autoren – und überhaupt anderer Kreativer – anzusehen.

KAPITEL

  1. Elas Blick auf Methodik – 00:00:38
  2. Tines Blick auf Methodik – 00:08:54
  3. Tines methodische Aha-Erlebnisse – 00:13:12
  4. Elas methodische Aha-Erlebnisse – 00:21:58
  5. Zeitmanagement – 00:37:27
  6. Rituale und/oder Aufschieberei? – 00:53:25
  7. Schreib-/Denk-/Pausen-Tage – 01:10:41
  8. Recherche und Überarbeiten – 01:32:11

SHOW NOTES

etc011 Charakterführung


Charaktere sind – wie schon in unserer Folge 006: Charakterentwicklung erwähnt, sind Charaktere ein überhaus komplexer Teil einer jeden Geschichte. Und dass man sie ordentlich und tiefgründig entwickelt hat, bedeutet noch nicht, dass sie auf einmal gehorsam und brav den Wegen folgen, die man für sie vorgesehen hat.
Wo es gern mal hakt, wie man die Stelle identifiziert und was man so alles für Möglichkeiten hat, das Problem zu beheben, erklären Ela und Tine in dieser Folge.

KAPITEL

  1. Chaostheorie und Freiheitsgrade 00:02:06
  2. WARUM TUN DIE NICHT WAS ICH WILL?!?! 00:07:54
  3. Praxis: Elas Vorgehensweise 00:59:26
  4. Praxis: Tines Vorgehensweise 01:06:25
  5. Es ist alles nicht so schwer wie man immer meint. 01:11:50

SHOW NOTES

etc008 Schreibmythen für Anfänger


So ziemlich jeder Mensch denkt zu irgend einem Zeitpunkt seines Lebens darüber nach, ein Buch zu schreiben. Und viele lassen sich von Mythen und irrigen Annahmen über das Schreiben abschrecken oder zu allerhand unnützer Vorarbeit verleiten.
Wir entlarven heute ein paar Mythen, Ela teilt ihr Leid mit uns, und wir alle hoffen, dass diese Folge den einen oder die andere ermutigt, Stift und/oder Tastatur zur Hand zu nehmen und endlich anzufangen 🙂

KAPITEL
1. Ich muss auf die große Idee warten, die noch nie jemand vor mir hatte. 00:16:00
2. Ich muss auf die große Inspiration warten. 00:38:00
3. Ich muss warten, bis ich die Zeit habe, mich nur aufs Schreiben zu konzentrieren. 00:55:38
4. Mein Hauptcharakter muss so sein wie ich. 1:13:05
5. Ich darf niemandem/muss allen erzählen, dass ich jetzt ein Buch schreibe. 1:29:16

SHOW NOTES

etc007 Erzähl-Zeit und -Perspektive


Kaum eine Entscheidung beim Schreiben ist weitreichender als die, aus welcher Perspektive ich eine Geschichte erzählen will – und in welcher Zeitform. Welche Möglichkeiten es gibt, wie sich diese auf das Leseerlebnis auswirken und welche Möglichkeiten und Begrenzungen sich aus ihnen ergeben, erklären wir heute zwar sicher nicht erschöpfend, aber umfassend und mit vielen anschaulichen Beispielen.

KAPITEL
1. Welche Erzählperspektiven gibt es und wie wirken sie? – 00:01:17
— 1.1. Der Ich-Erzähler – 00:01:41
— 1.2. Der personale Erzähler – 00:31:56
— 1.3. Der auktoriale Erzähler – 00:54:48
2. Welche Perspektive passt zu welcher Story? – 01:16:12
3. Welche Zeiten gibt es und wie wirken sie? – 01:36:00

SHOW NOTES
Sherlock Holmes von Sir Arthur Conan Doyle
Die Hexe von Paris von Judith Merkle Riley
Takeshi Kovacs von Richard Morgan
Moby Dick von Herman Melville
Die Tribute von Panem von Suzanne Collins
Agatha Christie
Gone with the Wind von Margaret Mitchell
Pride and Prejudice von Jane Austen
Jane Eyre von Charlotte Brontë

etc006 Charakter-Entwicklung

Heute geht es richtig rund! Wenig ist beim Schreiben so vielgestaltig und komplex wie die Charaktere. Selbst die plotgetriebenste aller plotgetriebenen Geschichten kommt nicht ohne sie aus. Und ständig laufen sie wo hin wo sie absolut nicht hin sollen! (Dazu mehr in Folge 011: Charakterführung)
Wie entwickelt man diese Persönlichkeiten, mit denen die Leserschaft mitfiebern soll? Wie hält man sie realistisch, einzigartig, interessant und lebendig? Und wie behält man ihn ihrem psychischen Urwald den Durchblick?

KAPITEL
1. Was ist ein Charakter-Konzept?
— 1.1. Elas Ansatz 00:01:54
— 1.2. Tines Ansatz 00:11:01
2. Charakterentwicklung 00:30:23
3. Ist mein Charakter tiefgründig? 00:47:18
4. Wie kann man Charaktere in einer Szene tiefgründiger machen?
— 4.1. Einfühlen durch Ausagieren 01:02:01
— 4.2. Motive 01:06:48
— 4.3. Disposkizzen 01:14:26
— 4.4. Nebencharaktere 01:19:35
— 4.5. Protagonisten, Antagonisten, Helfer 01:26:56
— 4.6. Altlasten 01:35:52
— 4.7. Selbst- vs. Fremdwahrnehmung 01:41:41
— 4.8. Deklarative Charakterisierung 01:54:59
— 4.9. Macken machen nicht einzigartig 01:58:29

SHOW NOTES