etc115 Tips für Teenager

Ela und Tine waren ja auch mal jung, und deshalb erzählen sie heute mal, was für Tips sie ihren jüngeren Ichs gern geben würden, um ihnen den Anfang ein bisschen leichter zu machen.
Natürlich sind die meisten Tips für schreibtechnische Jungspunde jeden Lebensalters hilfreich, also lasst euch nicht von euren grauen Haaren abhalten, mal reinzuhören.

KAPITEL
00:01:38 – Unser eigener Hintergrund
00:10:45 – Tine: Inspiration und Problemlösung
00:16:33 – Ela: Es gibt kein Geheimrezept
00:26:25 – Tine: Jedes Problem ist lösbar
00:36:09 – Ela: Perfektion ist der Feind des Guten
00:54:39 – Tine: Vertraue auf dein Schreiben
01:07:02 – Ela: Schaffe dir einen Safe-Space

SHOW NOTES
etc008: Schreibmythen für Anfänger
etc013: Die Schreibblockade
etc044: Ideenfindung für Anfänger_innen
etc051: Top 3 Schreibtips
etc070: Wie man einen Plot ausbaut
– etc025: Fanfiction
etc099: Selbstfürsorge
etc100: Schriftsteller-Klischees

etc114 Werkstattgespräch 04/22

Im heutigen Werkstattgespräch erzählt Tine im Detail von zwei Problemen, die sie beim Überarbeiten gelöst hat. Auch Ela schlägt sich noch/wieder mit der Überarbeiterei herum und ist zu dem Schluss gekommen, dass es okay ist, ein bisschen wie Dan Brown zu sein. Außerdem geht es noch darum, wie schwierig Kritik sein kann. Und wie schön es ist, wenn sich jemand für dein Schreiben interessiert und etwas, das vorher nicht geklappt hat, endlich gut funktioniert.

KAPITEL
00:01:21 – Tines Problem
00:15:07 – – Infomanagement
00:29:23 – Elas Problem
00:51:31 – Wie schön es ist, wenn sich jemand interessiert

SHOW NOTES
Elas Feedback Video
etc015: Betalesen

etc107 Filme

Frohes Neues!
Wie jedes Jahr im Januar besprechen wir Filme. Diesmal mit dem Hintergedanken, rauszufinden, warum wir gewisse Filme einfach besser gelungen finden als ihre Buchvorlage, und was wir als Autor:innen daraus lernen können.

KAPITEL
00:03:16 – Annihilation
00:16:28 – Interview with the Vampire
00:32:00 – Der Hobbit
01:00:58 – Jurassic Park
01:17:44 – Der Herr der Ringe
01:34:35 – Forrest Gump

SHOW NOTES
etc055: Lieblingsfilme
etc081: Lehrreiche Filme
Die Southern Reach Trilogie von Jeff Vandermeer
Tines Video über Interview mit dem Vampir

etc099 Selbstfürsorge

In unserer Folge zum NaNoWriMo und der über Zielsetzung und Selbstmanagement haben wir das Thema schonmal angesprochen, aber einige Aspekte sind in diesen Folgen unter den Tisch gefallen.
Deshalb holen wir sie nach. Ganz entspannt und locker. Ohne Stresse, ohne Druck. Ommm…

KAPITEL
00:02:11 – Der leidende Künstler
00:18:22 – Dein Projekt, dein Prozess, deine Entscheidung
00:33:54 – Wordcount und Tracking
00:46:11 – Pausen als produktive Zeit
00:54:23 – Kleine Tips und Routinen
01:06:07 – Kleine Belohnungen
01:08:36 – Safe Spaces für Feedback
01:30:07 – Offenes Ohr für das eigene Selbst

SHOW NOTES
etc015: Betalesen
etc020: Fachfremdes (Pausensoftware)
etc051: Top 3 Schreibtips (Was ist Erfolg?)
etc053: Ein-Stern-Reviews zu unseren Lieblingsbüchern
etc066: Zielsetzung, Selbstmanagement und Burnout
etc053: Ein-Stern-Reviews zu unseren Lieblingsbüchern
etc072: Kritik für Anfänger
etc076: NaNoWriMo 2020

etc094 Selbst-Erkenntnisse

Wie heißt es so schön? Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung. Beim Schreiben ist das sicher auch so, aber dann auch irgendwie nicht, denn wenn man die Selbsterkenntnis eines Charakters schreibt, ist das definitiv nicht der erste Schritt, sondern eher der dreißigste oder so.
Weil Erkenntnis – also, realistische, nachvollziehbare – fallen einem nur sehr selten aus heiterem Himmel auf den Kopf. Häufiger ist es ein langes Tappen im Dunkeln, bei dem man vielleicht vage das Gefühl hat, dass irgendwas nicht ganz run läuft, aber was genau…?
Wie solche Prozesse psychologisch gesehen funktionieren und wie man einen realistischen Prozess darstellen kann, ohne dass es repetitiv und langweilig wird, erklären Ela und Tine euch in dieser neusten Folge etc.

Wer nach dem Hören verwirrt ist, kann hier auch noch mal die Basics nachlesen.

KAPITEL
00:04:21 – Selbst-Entwicklung
00:05:39 – — Selbsterkenntnis
00:28:38 – — Gewohnheiten
00:37:04 – — Storytelling
01:00:50 – Plot-Erkenntnisse
01:00:56 – — Deus ex machina
01:03:44 – — Kreative Irrtümer und Missverständnisse
01:06:37 – — Rein durch Zufall

SHOW NOTES
etc047: Studienberatung – Psychologie
etc083: Kognitive Verzerrungen, Teil Eins
etc084: Kognitive Verzerrungen, Teil Zwei

etc090 Irrige Annahmen

Wenn wir geboren werden, wissen wir alle bekanntermaßen überhaupt nichts. Und so beginnt der langsame, schmerzhafte Lernprozess, den wir ‘Leben’ nennen. Manchmal ist der rückblickend ziemlich peinlich, weil… naja, wir dachten nur, wir wüssten was, und dann stellt sich raus… Nope.
In der heutigen Folge haben Ela und Tine für euch ein paar der Dinge zusammengestellt, die sie irrigerweise für korrekt hielten, und die ihnen jetzt zum Teil ein bisschen peinlich sind.
Spaaaß! 😀

KAPITEL
00:02:14 – Tine: Inspiration kann man nicht erzwingen
00:18:01 – Ela: Das Outline muss ALLES enthalten
00:32:06 – Tine: Blumiger Stil ist immer wortreich
00:42:14 – Ela: Alles mit Pärchenkram ist Romance
00:46:19 – Tine: Alles, was Charaktere tun/denken, muss erklärt werden
01:00:06 – Ela: Gedanken und Monologe müssen in Ich-Form sein

SHOW NOTES
etc008: Schreibmythen für Anfänger
etc015: Betalesen
etc079: Nähe und Distanz (Filterworte)

etc088 Interpretation

Für diese und die nächste Folgen begeben sich Ela und Tine mal auf die andere Seite. Ans Front-End des Schreibens, sozusagen, also dahin, wo die Leserschaft und die Rezensierenden sitzen, von denen einige Literaturwissenschaft studiert haben.

Heute geht es darum, wie man – streng nach Schule, aha, ahem. – ein Buch interpretiert, am Beispiel von Bram Stokers ‘Dracula’, auf das Ela und Tine bekannterweise total stehen. Außerdem interpretieren wir zwei Gedichte. Selbstgeschriebene… ohweh…

KAPITEL
00:08:02 – Buchinterpretation
00:09:21 – – Struktur
00:13:31 – – Was passiert?
00:15:59 – – Um wen geht es?
00:48:24 – – Wiederkehrende Motive und Themen
01:35:41 – Gedichtinterpretation
01:36:57 – — Tines Gedicht
01:59:13 – — Elas Gedicht
02:18:49 – Ping – Eine Anekdote

SHOW NOTES
etc031: Wie schreibt man ein Drehbuch? Teil 1: Theorie (Aktstruktur)
etc039: Der Tod des Autors
‘Ping’ by Samuel Beckett

Tines Gedicht auf Englisch
The second hand picking away
At the skeletal remains
Of this day’s memories
I’d hoped that these at least would last
Longer than what you felt for me
I wanted this to be forever
Until I didn’t see it in your eyes anymore
Yet my lovelorn heart whispered
What’s one more day?
I should have seen through it
Should have said no
But I said let’s do it
When I could have been the one to end it
Dignified, prepared, invented reasons at hand
But no
No
Greedily, all that was prepared today was
Our walk on the beach
Dinner
My hair
Dress
Make-up
And when I reached for your hand so hopefully you said
Awkwarrrd
And this is all that’s left of our break-up
Couldn’t you have pretended for another day? Two hours, three even, would have sufficed
A handfull of priced reminiscences to be had by me
Instead
The second hand picking away at awkward bones
I didn’t even listen, honestly
Should I have been?
Did I just imagine that you cried, too?

Tines Gedicht auf Deutsch
Der Sekundenzeiger nagt
An den knochigen Überresten
Der Erinnerungen dieses Tages
Ich hatte gehofft, dass wenigstens sie länger halten würden
Als das, was du für mich gefühlt hast
Ich wollte, dass es für immer ist
Bis ich es nicht mehr in deinen Augen sah
Doch mein Herz flüsterte voll Liebesweh
Was ist schon ein weiterer Tag?
Ich hätte es durchschauen
Hätte nein sagen müssen
Aber ich sagte: Machen wirs
Wenn ich es hätte sein können, die es beendet
Würdevoll, vorbereitet, ausgedachte Gründe bei der Hand
Aber nein
Nein
Voller Gier war nur vorbereitet:
Unser Strandspaziergang
Das Abendessen
Mein Haar
Kleid
Make-up
Und als ich so hoffnungsvoll die Hand nach deiner ausstreckte, sagtest du
Das ist jetzt peinlich
Und das ist alles, was von unserem Ende übrig ist
Hättest du nicht noch einen Tag lang so tun können als ob?
Zwei Stunden, drei sogar, wären genug gewesen
Eine handvoll kostbarer Erinnerungen, in die ich hätte fallen können
Stattdessen
Der Sekundenzeiger nagt an peinlichen Knochen
Ich habe nicht mal zugehört, wenn ich ehrlich bin
Hätt ich das tun sollen?
Hab ich mir nur eingebildet, dass du auch weinst?

Elas Gedicht
Am Bahnhof
Kleine Leben in Koffern
auf Händen getragen
verschleppt, verstellt, vertauscht, verloren
wohin es sie führt
Ans Ende der Reise
oder doch nur im Kreis

Fremde Blicke hinter Glas
und ewig die Frage
Was wäre wenn
Wie wäre ich du
Wozu wärest du ich

An einem Ort
an dem sich Geschichten kreuzen
Bleibt manches zurück
wenn Menschen
schneller als Gedanken reisen

etc086 Titel, Cover, Klappentext

Oft sind es die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen, aber manche kleinen Dinge können einem auch ganz schön den Tag versauen. Titel, Cover und Klappentext gehören für manch schreibendes Wesen dazu.
Bei Ela und Tine ist es mal so, mal so, und heute erzählen sie euch, wie sie das so machen, wenn sie ums Verrecken keinen guten Titel finden, keine zündende Idee für ein Cover haben und das mit dem Klappentext schon mal überhaupt gar nicht funktioniert. (Spoiler: Leise weinen ist nur der erste Schritt; danach kommt noch was.)

KAPITEL

00:02:59 – Titel
00:35:57 – Cover
01:05:15 – Klappentext (und Pitch und Tagline)

SHOW NOTES

Buch-Cover Erstellen mit Rachel

etc085 Gedichte

Rosen sind rot, Veilchen sind blau
Und der Vollständigkeit halber
Reden wir heute über Lyrik.

Für Leute, die noch weniger Ahnung von Gedichten haben als wir, wird es sicher interessant und auch lehrreich. Leute, die mehr Ahnung haben, dürfen ihre Zwischenrufe gern als Kommentar unter die Folge setzen, weil besonders Tine sehr gern mehr verstehen würde und für jeden Input dankbar ist.

KAPITEL
00:02:55 – Was macht ein Gedicht aus?
00:19:56 – Vor- und Nachteile: Sollte ich das schreiben wollen?
00:28:00 – Hauptbestandteile
00:35:02 – Prozesstips
00:43:05 – Was mache ich damit, wenn ich fertig bin?

etc084 Kognitive Verzerrungen, Teil Zwei

Und schon geht es weiter mit Biases – den Irrungen und Wirrungen des denkenden Hirns.
(Teil 1 findet ihr hier.)

KAPITEL
00:06:09 – Charaktere
00:06:25 – — Heiligenschein/Teufelshorn/Priming (Halo/Horn/Priming)
00:18:01 – — Verfügbarkeit (Availability heuristic)
00:30:25 – — Reziprozität
00:36:26 – — Empathie-Lücke (Empathy gap)
00:43:00 – Veröffentlichen
00:43:21 – — Überlebenden-/Ergebnis-Verzerrung (Surviviorship/Outcome bias)
00:49:15 – — Selbstverbessernde Kommunikation (Self-enhancing transmission)
00:55:00 – — Selbsterfüllende Prophezeiung (Self-fulfilling Prophecy)