etc022 Shakespeare Rules

William ‘Dickjokes’ Shakespeare ist nicht der Heilige Gral des Kunstverständnisses. Trotzdem – oder grade deswegen – hat Ela viele Semester an der Uni damit zugebracht, seine Arbeiten zu analysieren, und sie hat es nicht bereut.
Warum wir uns als Erzählende auch nach 600 Jahren noch das eine oder andere bei Shakespeare abgucken können, und was das so unter anderem ist, erklärt Ela in ihrem heutigen Interview.

KAPITEL
00:02:18 – Warum Anglistik?
00:08:33 – Das Schlüsselstück
00:13:28 – Was hast du aus Shakespeare gezogen?
00:18:38 – Die 5-Akt-Struktur
00:27:46 – Charaktergetriebene Konflikte
00:52:09 – Sprachgebrauch, Neologismen, Metaphern
01:05:45 – Zeitlosigkeit und Originalität
02:01:11 – Feminismus und Subversion
02:12:17 – Szenengestaltung

SHOW NOTES

etc019 Dranbleiben

Kürzlich ging es im etcast darum, wie man die irrigen Annahmen und Probleme überwinden kann, die einen so gern davon abhalten, überhaupt mit diesem allerersten Projekt anzufangen. Hat man diese Hürde genommen, ist es damit aber nicht getan, denn so ein Roman ist ein Marathon, und schon auf Kilometer 5 fängt man gern mal an sich zu fragen, warum man sich das alles hier eigentlich antut – sei es, dass die Motivation plötzlich umgekippt und ausgelaufen ist, seien es Selbstzweifel, oder sei es, dass man so nebenher auch noch einen Job, eine Familie, Freunde, andere Hobbies, Haustiere, einen Garten, einen Haushalt, geplatzte Wasserrohre oder verstopfte Regenrinnen hat, die auch mal hier und da adressiert werden wollen.
Was kann man nun tun, um auf Kilometer 6 nicht anzufangen zu weinen, sondern sich stattdessen wieder auf Kilometer 7 zu freuen, weil da diese eine super geile Schlüsselszene ansteht und die Charakterentwicklung so interessant wird und der Plot überhaupt nochmal total viel spannender wird und Schreiben ja sowieso das absolut geilste Hobby ist? *writer’s high*
Nun, Ela und Tine erklären euch hier ihre eigenen Erfahrungen mit und Herangehensweisen an die unvermeidlichen Durststrecken, in der Hoffnung, euch ein bisschen auf dem Weg zu Kilometer 42 behilflich zu sein.

KAPITEL
00:00:58 – 1. Mal so grundsätzlich…
00:13:45 – 2. Motivation – Verknallt bleiben
00:37:28 – 3. Desillusionierung – Selbstwertgefühl
01:07:35 – 4. Frust – Probleme
01:27:36 – 5. Du bist nicht allein!

SHOW NOTES

etc016 Anfangen für Anfänger

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Wir reden öfter über das Anfangen, hier. Mythen, die einem das Schreiben wie eine unmögliche Sache erscheinen lassen, haben wir schon entzaubert. Wie man sich für eine erste Szene entscheidet, einen ersten groben Plot entwirft und ihn mit Charakteren ausstattet, haben wir auch besprochen.
Aber was ist mit all den unrealistischen Ansprüchen, mit denen wir uns selbst so gern sabotieren? Wie schafft man es, dass einem Zweifeln und Zwänge nicht die Motivation unter der Nase wegfressen? Und wie kommt man über die Erkenntnis hinweg, dass man gerade erst anfängt und wahrscheinlich nicht gleich ein atemberaubendes Meisterwerk produzieren wird?

KAPITEL
00:04:24 – 1. Perfektionismus als Selbstsabotage
00:09:00 – — 1.000.000 Worte Mist
00:17:42 – — Inspiration
00:20:05 – 2. Es steht nichts auf dem Spiel
00:28:24 – 3. Zielsetzung und Selbstreflektion (und mehr Perfektionismus)
00:34:02 – — Ruhm und Ehre
00:38:16 – — Zwang essen Seele auf
00:42:30 – — Niemand kann überhaupt nicht erzählen
00:44:54 – — Die Imperfektionen des richtig Guten
00:48:23 – — Niemand außer dir selbst erwartet Perfektion von dir
01:01:37 – 4. Machs nicht richtig, machs einfach!
01:04:52 – — Übung I: Schreib Schrott!
01:12:41 – — Übung II: Dann mach was draus!
01:18:48 – — Tines Caveat

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etc014 Ein Interview mit Ela


Heute geht es mal ganz um Ela, warum sie schreibt, was sie schreibt, wie sie schreibt und wie es kommt, dass sie es einfach nicht schafft, mal für mehr als ein Buch bei einem Genre zu bleiben.

KAPITEL

  1. 00:03:55 – Warum hast du mit dem Schreiben angefangen?
  2. 00:15:34 – Weißt du noch, wie der erste Tag war, an dem du geschrieben hast?
  3. 00:22:36 – Wie fühlt sich das Schreiben für dich an?
  4. 00:29:18 – Was begeistert dich im Allgemeinen an einer/m Story/Charakter/Konflikt?
  5. 00:34:47 – Was nervt dich am Schreiben?
  6. 00:49:37 – Wie war dein Umstieg vom Superplaner zum eher pantsigen Schreiber?
  7. 01:03:18 – Wieso hast du vom Chara- zum Plotgetriebenen gewechselt?
  8. 01:12:26 – Welche Erkenntnisse hattest du bei deinen diversen Genre-Wechseln?
  9. 01:42:15 – Gibt es einen Unterschied zwischen dem, was du gerne schreibst und dem was du gerne liest?
  10. 01:50:54 – Wo hast du dich in deiner Schreibe zuletzt verbessert?
  11. 01:57:48 – Welche Art zu schreiben ist dir ein Rätsel, das du dringend lösen möchtest?
  12. 02:12:04 – Elas Schlusswort

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etc013 Die Schreibblockade


Wir alle kennen sie, wir alle fürchten sie: Die Schreibblockade! Doch die Wahrheit ist, dass deine Muse dich liebt.
Mit ein paar einfachen Vorgehensweisen könnt ihr die Ursache eurer Blockade schnell diagnostizieren und dann systematisch nach einer Lösung für das Problem suchen. Auf diese Weise lässt sich wochen-, monate-, jahrelanges mies gelauntes Brüten in wenige Stunden oder sogar nur Minuten gezielter Aktivität umwandeln.

KAPITEL

  1. 00:02:42 – Scheibblockade =/= Anfangsblockade
  2. 00:07:44 – Schreibblockade als Motivationsloch
  3. 00:20:41 – Schreibblockade als Resistance (Widerstand)
  4. 00:28:55 – Schreibblockade als Fehlermeldung
  5. 00:32:40 – Deine Muse liebt dich!
  6. 00:48:26 – Warum man dem Flow auch nicht alles glauben sollte
  7. 00:57:56 – Praktische Tips

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etc012 Methodik


Methodik ist ein weites Feld das alle Aspekte des Schreibens berührt und folglich auch in allen unseren Episoden eine Rolle spielt. Heute geht es um die abstrakteren Seiten:
Ela fokussiert vor allem auf das Zeit-Management – wie kann man das Schreiben mit einem Vollzeitjob, einer Familie und vielen vielen Haustieren in Einklang bringen? – während Tine ihre Methoden in Sachen Inspiration und Problemlösung erklärt.
Wir reden außerdem darüber, warum es immer wieder eine gute Idee ist, sich die Methoden anderer Autorinnen und Autoren – und überhaupt anderer Kreativer – anzusehen.

KAPITEL

  1. Elas Blick auf Methodik – 00:00:38
  2. Tines Blick auf Methodik – 00:08:54
  3. Tines methodische Aha-Erlebnisse – 00:13:12
  4. Elas methodische Aha-Erlebnisse – 00:21:58
  5. Zeitmanagement – 00:37:27
  6. Rituale und/oder Aufschieberei? – 00:53:25
  7. Schreib-/Denk-/Pausen-Tage – 01:10:41
  8. Recherche und Überarbeiten – 01:32:11

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etc008 Schreibmythen für Anfänger


So ziemlich jeder Mensch denkt zu irgend einem Zeitpunkt seines Lebens darüber nach, ein Buch zu schreiben. Und viele lassen sich von Mythen und irrigen Annahmen über das Schreiben abschrecken oder zu allerhand unnützer Vorarbeit verleiten.
Wir entlarven heute ein paar Mythen, Ela teilt ihr Leid mit uns, und wir alle hoffen, dass diese Folge den einen oder die andere ermutigt, Stift und/oder Tastatur zur Hand zu nehmen und endlich anzufangen 🙂

KAPITEL
1. Ich muss auf die große Idee warten, die noch nie jemand vor mir hatte. 00:16:00
2. Ich muss auf die große Inspiration warten. 00:38:00
3. Ich muss warten, bis ich die Zeit habe, mich nur aufs Schreiben zu konzentrieren. 00:55:38
4. Mein Hauptcharakter muss so sein wie ich. 1:13:05
5. Ich darf niemandem/muss allen erzählen, dass ich jetzt ein Buch schreibe. 1:29:16

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