etc028 Populäre Schreibtips...

Achtung Hundephobiker: Zwischen 2:15:07 und 2:24:28 wird ein paar mal gebellt.

Außerdem waren wir in unserem letzten Themenpunkt stets bemüht, nicht wie Arschlöcher zu klingen. Für unsere dennoch teils ableistische, snobistische Wortwahl möchten wir uns entschuldigen und hoffen, dass wir dieses Segment der Show damit nicht all zu sehr vermiest haben.

Als Podcasterinnen, die sich vor allem mit dem Schreiben und zugehörigen Tips beschäftigen, kennen Ela und Tine selbstredend eine große Zahl an Schreibtips. In der heutigen Folge geht es um oft zitierte, viel wiederholte, gern genannte und ständig überall von sämtlichen Dächern geblasene Schreibtips: Gute, die wir voll unterstützen und wichtig finden aber… naja… irgendwie… dann doch nicht umsetzen weil…; sonderbare, die uns vor Rätsel stellen; fragwürdige, die… najaaaaa, unter gewissen Bedingungen und mit Einschränkung vielleicht in manchen Situationen unter Umständen und so…; und schlechte, deren Dauerbrennerstatus wir schlicht nicht nachvollziehen können.

KAPITEL
00:03:03 – Morgenseiten
00:11:45 – Professionalität vs Nur schreiben, wenn man sich danach fühlt
00:25:47 – Zwanghaft mehr und schneller schreiben
00:34:31 – Schreibe jeden Tag
00:41:41 – Kein Internet beim Schreiben
00:47:03 – Überarbeite erst, wenn das Buch fertig ist
00:55:09 – Filterworte
01:03:15 – Keine Adjektive und Beschreibungen
01:11:51 – Immer oder niemals ‘sagte’ sagen
01:18:41 – Dialoge ohne Inquits konstruieren
01:26:30 – Charaktere zuerst im Alltag etablieren
01:32:38 – In jeder Szene muss ein Value Reversal passieren
01:37:57 – Jede Szene braucht einen Twist am Ende
01:41:30 – Dein Buch ist zu lang/kurz
01:50:10 – Vor dem Schreiben Zielgruppe/Genre recherchieren
02:00:11 – Man sollte immer möglichst clever wirken
02:03:25 – Deine Leserschaft ist weniger klug/gebildet als du
02:15:07 – Gebell Anfang
02:24:28 – Gebell Ende

SHOW NOTES
* Tines Video zum Thema Überarbeiten,
* Unsere Podcastepisode zum Thema Überarbeiten

etc027 Ein Jahr Etc! Juhu!

Seit einem Jahr beschallen Ela und Tine nun schon das Internet mit ihren super coolen, mega relevanten und extrem hilfreichen Tips und Einsichten in Sachen Schreiben. Hört ihnen hier zu, wie sie zur Feier des Tages ihre übliche Sendungslänge von knapp zwei Stunden um eine Stunde überbieten, indem sie ihr Schreibjahr reflektieren, eure Zuhörerinnenfragen beantworten und lustige kleine Spielchen spielen.
Ganz zum Schluss erzählen wir noch Stuss darüber, was in der nächsten Folge passiert. Das sind nämlich noch nicht die Basics für Starke Charaktere, die kommen erst in Folge 29. In Folge 28 reden wir über populäre Schreibtips, an die wir uns nicht halten.

Unsere Jubiläums-Sendung gibt es übrigens auch als Video! Guckst du hier:

KAPITEL
00:02:35 – Wie sind wir dieses Jahr so mit unseren Projekten vorangekommen, wie haben wir das angestellt, sind wir zufrieden damit, wollen wir was ändern?
00:14:07 – Was haben wir dieses Jahr schreibtechnisch neu gelernt oder worauf haben wir fokussiert, warum und was hat es gebracht?
00:25:06 – Hat das Podcasten uns schreibtechnisch irgendwas gebracht?
00:40:29 – Eure Fragen
00:43:03 – –1. Baut ihr Leute die ihr kennt, in eure Bücher ein?
00:49:12 – –2. Wie kriegt man Ideen? (oder auch: Wie kultiviert man sein Gehirn eine Idee zu erkennen)
00:57:25 – –3. Wie entscheidet man welche Idee für was taugt? (Buch, Novelle, Kurzgeschichte, Drehbuch etc.)
01:00:36 – –4. Aber was, wenn ich irgendwann feststelle, dass das alles (die Geschichte oder das Schreiben) keinen Spaß macht? (Oder auch, Vision vs Realität und wenn WiPs sterben)
01:10:54 – –5. Aber was wenn es keiner liest/mag? (Oder auch: Das Leben ist nicht fair und wie man mit Frust umgeht)
01:27:10 – –6. Aber was wenn ich das in 10 Jahren total peinlich finde? (Tangent zu self-publishing, Teenagern und Einstellungsfragen;-)
01:29:00 – –7. Bonusfrage zur Versammlung: Warum ausgerechnet re-imagening? Und warum Faust?
01:29:30 – Spielchen
01:32:04 – — 1 Minute Challenge (flott)
01:35:07 – — 1 Minute Challenge (gemütlich)
01:35:20 – — 1. Welcher deiner Charas ist dir am ähnlichsten/mit wem identifizierst du dich am meisten?
01:38:17 – — 2. Welcher Chara ist am wenigsten wie du? (ausgenommen Bösewichte)
01:43:06 – — 3. Worauf achtest du, wenn du Bösewichte entwirfst?
01:48:28 – — 4. Wenn du deinem jungen Schreib-Ich einen Rat geben könntest, welcher wäre das?
01:50:54 – — 5. Welche Charaktere sind die schwierigsten (zu schreiben) für dich?
01:55:59 – — 6. Welche Charaktere fallen dir am leichtesten?
02:00:18 – — 7. Was war deine beste Idee/dein inspirativster Moment bisher?
02:05:05 – — 8. Welcher Part deines WiP (oder überhaupt) hat sich am wenigsten verändert seit dem 1. Draft?
02:10:03 – — 9. Gibt es Dinge, die immer wieder beim Überarbeiten rausfliegen?
02:19:30 – — 10. Welche Szene/Kapitel war bisher das schwerste zu schreiben?
02:25:26 – — Drama-Toolkit
02:31:45 – — Wagner
02:36:32 – — Anjali
02:47:20 – — Story-Spielchen
02:49:51 – — Piano Katze
02:55:12 – — Der Bär im Park
03:00:12 – — Weltverbesserungs-Waschbär
03:05:40 – — Der dickensianische Zahnarzt-Azubi
03:09:55 – Unsere Wünsche fürs neue Jahr

etc026 Gute schlechte Bücher

Es gibt so Bücher, die sind nicht gut, aber man liest sie trotzdem immer wieder. Was es mit vier dieser Bücher auf sich haben könnte, dass Ela und Tine sie trotz offensichtlicher Mängel und offensichtlicher Verstöße gegen ansonsten heilige Regeln Des Persönlichen Geschmackes Und Qualitätsempfindens zu ihren Lieblingsbüchern zählen, wird in dieser Folge vielleicht nicht erklärt, aber zumindest untersucht.
Und es macht ja auch Hoffnung, zu wissen, dass selbst richtig schlechte Bücher irgendwie voll gut sein können.

KAPITEL
00:03:02 – Vom Winde Verweht – Margaret Mitchell
00:04:16 – Rassismusdisclaimer Anfang
00:13:55 – Rassismusdisclaimer Ende
00:27:54 – Das Hotel am See – Martha Grimes
00:41:25 – Wolf Hall – Hillary Mantel
01:01:05 – Moby Dick – Herman Melville

etc025 Fanfiction

Fanfiction ist ein ziemlich verschrieenes Thema. Größtenteils zu Unrecht, wie Tine in der heutigen Interviewfolge erklärt, denn nicht nur gibt es einzelne Literatur-Klassiker, die in Wahrheit Fanfiction sind, ganze anerkannte Genres bestehen nur und ausschließlich aus Fanfiction. Abseits dieser Legitimation durch die Leitkultur hat Fanfiction aber auch eine wichtige soziale Funktion, da sie Menschen eine Plattform bietet, deren Lebenswelt von eben dieser Leitkultur ignoriert wird.

KAPITEL
00:01:32 – Was ist Fanfiction?
00:04:10 – Vorurteile über Fanfiction
00:08:45 – Die Wahrheit über Fanfiction
00:10:40 – Fanfics, die Klassiker wurden
00:29:00 – Emanzipation und kulturelle Revolution
00:44:44 – Klebstoff für die Fangemeinde
00:50:14 – Warum hast du mit Fanfiction angefangen?
01:00:58 – Fanfiction als Einstiegsdroge
01:08:28 – Gibt es etwas, das Fanfiction nicht darf?
01:15:13 – Sagt Fanfiction etwas über die Quellgeschichte aus?
01:24:56 – Gibt es noch etwas anderes als Phantom-Fanfiction für dich?
01:34:36 – Wie fändest du Fanfics zu deinen eigenen Geschichten?
01:49:11 – Fanfics, die uns schocken würden
01:59:15 – Tips für neue Fanfic-Autorinnen

NOTES

etc024 Überarbeiten

Achtung Hundephobiker! Zwischen 01:27:35 und ungefähr 01:35:00 ist recht laut das Knurren von Elas spielenden Hunden zu hören.

Die heutige Folge beschäftigt sich ganz mit dem Thema ‘Überarbeiten’. Was genau es bedeutet, einen Text zu überarbeiten, warum es sinnvoll ist, wie Tine und Ela ihre Überarbeitung strukturieren, und vor allem: Wann man endlich wieder damit aufhören kann.

KAPITEL
00:02:45 – Definitionen
00:29:36 – Lektoren
00:38:16 – Stufen der Überarbeitung
00:48:54 – Tines Vorgehensweise
01:11:07 – Elas Vorgehensweise
01:31:31 – Wann hat man genug überarbeitet?
01:48:52 – Wo findet man Betas?

NOTES

etc023 Plot- vs charaktergetriebene Geschichten

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer plotgetriebenen und einer charaktergetriebenen Geschichte? Wie unterscheiden sie sich hinsichtlich der Stellschrauben, mit denen man die Handlung modulieren kann? Wie sind Charaktere in plot- vs. charaktergetriebenen Geschichten motiviert und wie funktionieren Handlungsaufbau und Aktstruktur, wenn es kein Von Anfang An Offensichtliches Ziel gibt, auf das die Charaktere zuarbeiten können?
Diese Fragen und mehr beantworten Ela und Tine in der heutigen Folge.

KAPITEL
00:10:12 – Definitionen
00:22:04 – Stellschrauben und Motivationen
00:46:16 – Charagetriebener Handlungsaufbau
00:52:22 – Charagetriebene Aktstruktur
01:04:45 – Charaentwicklung/Subplots
01:35:56 – Fokus und Irrtümer

etc022 Shakespeare Rules

William ‘Dickjokes’ Shakespeare ist nicht der Heilige Gral des Kunstverständnisses. Trotzdem – oder grade deswegen – hat Ela viele Semester an der Uni damit zugebracht, seine Arbeiten zu analysieren, und sie hat es nicht bereut.
Warum wir uns als Erzählende auch nach 600 Jahren noch das eine oder andere bei Shakespeare abgucken können, und was das so unter anderem ist, erklärt Ela in ihrem heutigen Interview.

KAPITEL
00:02:18 – Warum Anglistik?
00:08:33 – Das Schlüsselstück
00:13:28 – Was hast du aus Shakespeare gezogen?
00:18:38 – Die 5-Akt-Struktur
00:27:46 – Charaktergetriebene Konflikte
00:52:09 – Sprachgebrauch, Neologismen, Metaphern
01:05:45 – Zeitlosigkeit und Originalität
02:01:11 – Feminismus und Subversion
02:12:17 – Szenengestaltung

SHOW NOTES

etc021 Anfängerfehler

Es gibt sie zu tausenden und wir alle machen sie: Anfängerfehler.
In der heutigen Folge etcast beschäftigen wir uns mit einigen, vor allem in Bezug auf die Frage, was eine starke Geschichte ausmacht, wie man Spannung und Interesse ausbalanciert, wie das so mit Klischees ist und warum Zufall ein Gewürz ist, das man mit Vorsicht genießen sollte.

KAPITEL
00:01:05 – Was macht eine starke Geschichte aus?
00:19:14 – Handlung ausbauen
00:29:31 – Spannung vs Interesse
00:52:20 – Klischees vs Oberbegriffe
01:23:14 – Plots of Convenience
01:42:07 – Write what you know

SHOW NOTES

Weiterführende Folgen:

etc020 Fachfremdes

Da es beim Schreiben nicht immer nur ums Schreiben geht, sondern auch um Texteditoren, Backupsoftware, Productivity-Software, Coverdesigns und Internetpräsenz, beschäftigen sich Ela und Tine heute mal mit der Kranztechnologie. Dabei teilen sie nicht nur die Segnungen der modernen Technik, sondern auch die manchmal tränenreiche und frustrierende Suche nach dem richtigen Set-up, dem richtigen Workflow, den richtigen Hilfsmitteln, die einem die Nerven schonen und die allfälligen Probleme des Schreibens ein wenig wenig problematisch machen.

KAPITEL:
00:01:43 – Schreibsoftware
00:44:14 – Backup-Software
00:56:06 – Pausendurchsetzung und Prokrastinationsverhinderung
01:12:03 – 3D Räume und Häuser
01:17:30 – Bildbearbeitung
01:28:14 – Kartographie
01:32:09 – Internetpräsenz
01:55:58 – Marketing

SHOW NOTES

—Schreibsoftware—

—BackupSoftware—

Bevor wir irgend etwas anderes sagen, möchten wir euch hier zuallererst mal an der Weisheit einer armen, im Cloud-Service-Kundensupport erfahrenen Person teilhaben lassen:

Bitte behaltet immer eine lokale Kopie eurer Daten, wenn ihr einen Cloud-Service nutzt. IMMER!!!
Denn…
1. … ohne eine lokale Kopie eurer Daten seid ihr bei Ende-zu-Ende verschlüsselten Varianten, die aus technischen Gründen keine Passwortwiederherstellung anbieten können (das Passwort verlässt niemals euren Rechner), nur ein verlorenes Passwort weit vom totalen, unwiederbringlichen Datenverlust entfernt.
2. … ohne lokale Kopie ist euer Zugang zu euren Daten nur so verfügbar und stabil wie euer Internetzugang und ein kaputter Router bedeutet, dass ihr unter Umständen tagelang nicht an eure Daten kommt.
3. … ohne lokale Kopie könnt ihr von euren Daten ausgesperrt werden, wenn euer Account mal aus irgend einem Grund suspendiert wird, und wenn auf dem Cloudserver etwas schief geht (ist schon vorgekommen) oder euer Account gelöscht wird, seid ihr eure Daten unwiderbringlich los.

Cloud-Services sind KEIN ERSATZ FÜR DIE EIGENE FESTPLATTE, sie sind dazu da, ein automatisch aktuell gehaltenes Backup zu speichern, auf das ihr zurückgreifen könnt, wenn eurer Festplatte mal was passiert.

Also behaltet immer, immer, immer eine lokale Kopie eurer Daten!

  • Dropbox (2GB kostenlos – 3TB (ja, Terabyte, wtf??) für 10€/Monat)
  • MegaSync (bis zu 50GB kostenlos – 200GB gibts für 4,99€/Monat)
  • Tresorit (hat leider keine kostenlose Variante mehr – ab 8,99€/Monat für 200GB )
  • MyDrive (100MB kostenlos – 2GB gibts für -,33€/Monat, 10GB für 1,47€/Monat)
  • SpiderOak (hat auch keine kostenlose Variante mehr – ab 5€/Monat für 150GB)
  • FreeFileSync (macht Backups auf eure externe Festplatte/SD-Karte)

—Pausendurchsetzung und Prokrastinationsverhinderung—

—3D Räume und Häuser—

—Bildbearbeitung—

  • GIMP
  • Photoshop CS2
  • VirtualBox für Leute die Windows emulieren müssen, um CS2 auf ihrem modernen Mac nutzen zu können. Oder Leute, die aus anderen Gründen gern mehr als ein Betriebssystem auf ihrem Rechner verwenden wollen.
  • Pixelmator – Tine hat nach Aufnahme der Folge nochmal das Internet durchkämmt, denn sie leidet gern auf hohem Niveau und die zehn Sekunden, die VirtualBox braucht, um nach einem Sprung ins native System das emulierte Windows zu laden, sind einfach… ne? Nach Stunden des Frustes wurde sie fündig, und für zivile 33€ kann Pixelmator wirklich alles, was auch Photoshop kann, es handhabt Ebenen wie Photoshop, und es ist sogar in der Lage beim Klick auf ein Element zur richtigen Ebene zu springen, eigene Pinsel kann man mit Drag’n’Drop erstellen… Youtube-Tutorials gibt es auch ohne Ende.

—Internetpräsenz—

  • Blogger
  • Adressumleitung (aus eigener Erfahrung ist die Einrichtung der Umleitung einfach, Google/Blogger dazu zu bringen das auch anzuerkennen war etwas fiddelig, aber die Anleitungen sind umsetzbar für digital natives oder digital immigrants, die nicht erst seit gestern das Internet nutzen)
  • WordPress.com (und für Leute, die eigenen Webspace haben: wordpress.org)
  • Drupal ist bestimmt auch total super, hat mich aber zum weinen gebracht.
  • Hetzner Webhosting
  • Facebook… müssen wir das überhaupt verlinken?
  • Twitter kennt auch jeder.
  • Twuffer – der Buffer für Tweets

—Marketing—